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Künstler des Monats November 2014 Rüdiger von Wenckstern

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 03 November 2014. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Rüdiger von Wenckstern

Künstler November 2014 Rüdiger von Wenckstern

In diesem Monat freuen wir uns, Ihnen einen sehr schillernden und pulsierenden Künstler zu präsentieren, Rüdiger von Wenckstern.

In den verschiedenen Kunstrichtungen wie abstrakte Malerei, Fotografie und Digitaltechnik (Dramfolismus), präsentiert Rüdiger von Wenckstern seine Kunstwerke farbenfroh und ausdruckstark. Mitunter vermittelt er eine pure Lebenskraft und Freunde an der Kunst, die aus dem Bilderrahmen zu springen scheint.

Er selbst sagt über sich und seine Kunst:
"Für mich ist die Farbe der Stoff, aus dem ich meine Bilder male und forme. Es ist einerlei, welches Werkzeug wir benutzen, um der Natur ein Stück ihrer Schönheit zu berauben und sie anschließend auf unsere Weise zu verwandeln."

Sicherlich gibt es viele unbekannte Maler. Das Betrachten der Kunstwerke oder eines der Werke kann zu einem beglückenden Erlebnis führen, welches ein anderes nicht bietet. Was hat es an sich, dass es einen so in den Bann schlägt? Dass es einem den Atem verschlägt, sich der Seele bemächtigt? Ich würde sagen, vermuten, es ist das, was wir Kunst nennen.

Wir arbeiten mit Materialien, die kein Leben besitzen, das wir ihnen jedoch verleihen. Dem Künstler gelingt es, einem unbelebten Material oder Gegenstand Leben einzuhauchen. Ein Werk berührt uns, wenn es Seele besitzt, Eigenleben annimmt und seine Seele zeigt. Darin liegt das Wesen der Kunst.

Auch möchten wir die Laudatio seines langjährigen Freundes und Galerist Andreas Hötzel über Rüdiger von Wenckstern Ihnen nicht voreinhalten,  die unsere Meinung widerspiegelt.

„Eine der dynamischen, mit Kraft geballten und mit Humor gepaarten Künstlerpersönlichkeiten, die man an Originalität kaum zu übertreffen vermag. In seinen Exponaten spiegelt sich seine Lebenskraft, Spontanität, humorvolle, witzige Intelligenz wider.“

Lassen Sie sich von dieser lebensfrohen Kunst inspirieren und tauchen sie mit uns ein, in die WebKunstGalerie von Rüdiger von Wenckstern, unseren Künstler des Monats.

Zur Online Kunstgalerie von Rüdiger Wenckstern

Rüdiger Wenckstern

 


Wie immer haben wir Fragen zusammengestellt, die wir dem Künstler gestellt haben, um einen Einblick in sein Wesen und sein Schaffen zu bekommen. Herr von Wenckstern war so freundlich uns ein umfassendes Exklusiv-Interview zu geben, welches wir hier wiedergeben möchten:

1. Wie kamen Sie zur Kunst / Malerei (gab es ein Schlüsselerlebnis oder ist es ein inneres Bedürfnis von Ihnen)? 
Ich kam zur Malerei durch einen älteren russischen Maler, der bei uns im Ort wohnte. Und dadurch war ich inspiriert und habe mir gleich die ersten 30 Tuben Ölfarbe gekauft, mit allem was dazu gehört. Das war der Start 1971.

2. Welchen Stellenwert nimmt die Kunst in Ihrem Leben ein? Malen Sie eher für Sich oder für Andere?
Ich male eher für mich, es geht um mich und nicht um die der Anderen. Zuerst muss es mir gefallen, wenn es auch jemandem Anderen gefällt, dann freue ich mich.

3. Welche Inspiration brauchen Sie beim Malen? (Malen Sie aus einer Stimmung, einer Situation oder einem Erlebnis heraus)
Ich male aus der Stimmung heraus, mit einem Glas Wein und einer Zigarre sowie guter Jazzmusik.

 4. In welcher Stilrichtung würden sie ihre Kunstwerke ansiedeln und was beutetet diese Ausdrucksart für Sie?
Farbsurrealismus, neue abstrakte Formen, dramfolistisch

5. Wie entwickeln sie Ihre Motive? Erzählen sie uns etwas über den Entstehungsprozess und die Auswahl ihrer Motive.
Eine leere Leinwand, darauf entwickelt sich langsam eine Art Puzzleform, aus welcher verschiedene Motive sichtbar werden, aus denen ich dann das Endresultat erziele.

6. Können Sie uns die verwendete Maltechnik und Farbauswahl Ihrer Kunstwerke näherbringen?
… da würde ich mein eigenes Geheimnis preisgeben

7.  Was unterscheidet Ihre Kunst / Techniken von anderen Künstlern?
 …,dass es meine eigene Kunst ist und nicht die abgeschaute von anderen Künstlern

8. Welches Ihrer eigenen Kunstwerke bedeutet Ihnen persönlich am Meisten und warum?
Das Meer und der Tod der Delfine. Weil die Arbeit dieses Bildes sehr anspruchsvoll und zeitintensiv war und mich persönlich sehr berührt hat.

9. Wenn Sie sich drei Kunstwerke aller Museen dieser Welt für Ihre Räumlichkeiten / Wohnung aussuchen könnten - welche wären es?

1. Henri Rousseau, Der Traum, 1910
2. Max Beckmann, Abfahrt, 1932/33, Triptychon
3. Jackson Pollock, Nummer 1, 1948

10. Wo, wann und wie kann man Ihre Kunst besichtigen? (Gibt es aktuelle Ausstellungen)
Privat oder im Internet, oder über Andreas Hötzel, Ausstellungen erst wieder 2015.

„Echte Kunst ist eigensinnig.“
„Kunst muss ernst genommen werden,
sonst versteht man sie nicht.“

Wir danken dem Künstler für das Interview und wünschen Ihm weiterhin viel Schaffenskraft...


 

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