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Dramfolismus

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 14 Oktober 2012. Veröffentlicht in Kunststile, Aktuelles über Künstler

Der Dramfolismus - ein neuer Kunststil

Dramfolismus

Jede Kunstrichtung hat Ihre eigene Idee und transportiert typische und in der Regel schnell wiederzuerkennende Eigenarten an einen Betrachter. So lassen sich Kunstwerke zu einer Kunstrichtung zuordnen - anhand angewendeter Techniken, Farben und Formen - das ist wohl die treffendste Beschreibung für den Begriff Kunststil - die Möglichkeit der Klassifizierung anhand typischer Merkmale von Kunstwerken.

So gibt es Künstler die maßgebliche einen Kunststil geprägt oder diesen sogar selbst (teilweise unbewusst) erfunden haben. Immer Laufe der Jahrtausende wurde das Erfinden eines neuen Kunststils immer schwieriger, da immer mehr Kunstwerke geschaffen worden und mit vielen Kunsstil-Variationen experimentiert worden ist.

Im Falle der Dramfolismus glauben wir eindeutig erkennbare Eigenschaften eines neuen Kunststils ausfindig gemacht zu haben. Um so erfreulicher, dass dieser neue Kunststil von einem unserer Künstler Herrn Lee Eggstein erfunden wurde. - Grund genug für uns hinter die Kulissen zu schaun und Herrn Lee Eggstein einige Fragen bzgl. dieses Kunstils zu stellen.

Im Nachfolgenden beschreibt Herr Eggstein für uns die Idee des Kunststils und wie sich dieser neue Kunststil entwickelt hat. Zusätzlich ist diese Beschreibung mit einigen Kunstwerken dieser neuen Kunstrichtung angereichert worden - um die Aussagekraft zu verstärken.

Dramfolismus / dramfolistisch

Was ist Dramfolismus:
DRAMFOLISTISCH bedeutet der Dialog zwischen der abstrakten und realen Malerei , teilweise gemischt mit Fotokunst.

Kurzum, wie kam ich auf diese Malart ?
Eigentlich durch die Firma Daimler Benz Gaggenau 1995  und die  Firma Vollack Industriebau 2008 und zwar wie folgt:
I Jahre 1992 fand eine Jahresausstellung bei der Fa. Vollack im Vollack-Forum Karlsruhe statt. 1995 als "Dozent" die Aufgabe  bei der Fa. Daimler Benz  innerhalb 1 Woche mit den Azubis Bilder zu schaffen , die dann zur Neueröffnung des Werkes in Rastatt verwendet wurden.

Die Aufgabe war: Kunst ja, aber nicht zuviel.
Ich lies die Azubis Details von Ihrem Arbeitsplatz malen, vom DIN A4 bis zum XXL Bild. Es war also ein ARBEITSPLATZ - PORTRAIT entstanden, also Kunst mit hohem Wiedererkennungsgrad.

Diese Idee - eine Firmenportraitierung war eigentlich genial, nur hatte ich es zu dieser Zeit noch nicht erkannt. 2008 kam ich dann wieder auf die Idee der Firmenportraitierung zurück und rief nach 16 Jahren (! ) bei der Fa. Vollack Herrn Bretz an . Ist es Schicksal / Dusel o.ä., die Fa Vollack verkaufte ihr Anwesen an die ENBW im Rheinhafen, die das Gelände für ihr Kohlekraftwerk benötigten.

Vollack mußte ein neues "ZUHAUSE" bauen , Kein Problem ,das ist Ihr JOB als Industriebauer. Eine wunderschöne Werkshalle mit einem traumhaften Bürogebäude entstand. Die Werkshalle ist 100 m lang und 50 m breit, die Fenster sind strichcodeartig versetzt und je nach Rahmenfeld ca. 6m lang x 1,40m hoch. In dem Bereich wo keine Fenster zulässig oder machbar waren, sollte Kunst angebracht werden, 6 Bilder a 140cm hoch und ca 600cm lang.

Aufgabe :   wieder  Kunst ja - aber bitte nicht zuviel !
Das war eigentlich der ausschlaggebende Punkt für die " dramfolistische Malerei ", denn die reine abstrakte Malerei  / reale Malerei /  Fotografie ist  mir  einzeln  betrachtet immer mehr und mehr entglitten, besser ausgedrückt, hat mich gelangweilt, mich nicht mehr überzeugt, keine Impulse mehr hervorgerufen.

Aber die Begeisterung  / Freude , Spaß  an der bildenden Kunst ist für mich persönlich ausschlaggebend, also der Motor, um brauchbare Werke zu schaffen. Deshalb war meine Überlegung die, die Vorteile der einzelnen Malstile / Techniken  / Fotokunst / zu nutzen und auf einen Nenner zu bringen.

Nach unzähligen  Versuchen ist es mir gelungen, diese neue Technik in den Griff zu bekommen, dh. es gibt tatsächlich Bilder, die so dominat sind, daß sie sich nicht mit einem anderen Werk kombinieren lassen, obwohl das Thema super passen würde. Das war der Hintergrund für diese neue Maltechnik / Stil, wie immer man es auch nennen mag - aber lassen wir doch ein paar Bilder sprechen.

Bild  1
Fa. Vollack Karlsruhe Werk 1 / 6 Bilder a  140 cm x ca 600 cm  war der Start  2008  / Idee der dramfolistischen Bilder.

 


Bild 2


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Bild 4



Bild 5



Bild 6


 

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