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Expressionismus

Verfasst von Ivo Haarmann am Samstag, 01 Dezember 2012. Veröffentlicht in Kunststile

Der Kunststil Expressionismus

Expressionismus

Vom Fauvinismus zum „Blauen Reiter“ – Entwicklung des Expressionismus

1905 wurde die Pariser Kunstwelt von den Bildern junger Maler ebenso geschockt, wie 1874 von der ersten Ausstellung der Impressionisten. Der Fauvinismus (Ein Kritiker bezeichnete diese Maler als „wilde Tiere“) schien sich gegen etablierte Kunstformen aufzulehnen. Noch stärker als Vincent van Gogh (1853–1890) und Paul Gauguin (1848 – 1903) wurde in grellen, bunten Farben gemalt. Häuser erschienen plötzlich in satter, grüner Farbe und Bäume waren flammend rot. Paul Gauguin hatte bereits 1888 an einen Freund geschrieben: „Malen Sie nicht zu viel nach der Natur. Das Kunstwerk ist eine Abstraktion. Ziehen Sie es aus der Natur heraus, indem sie vor ihr nachsinnen und träumen.“

 

Dadaismus

Verfasst von Ivo Haarmann am Samstag, 01 Dezember 2012. Veröffentlicht in Kunststile

Der Kunststil Dadaismus

Dadaismus

Kunst ist, was du draus machst. So oder so ähnlich lässt sich wohl die Wirkung eines Kunstwerkes auf das eigene Gemüt beschreiben. Was bei einem selbst vielfältige Emotionen oder vielleicht Assoziationen auslösen kann, ist für einen anderen eine bloße Anreihung von Pinselstrichen, die keinen Sinn ergeben.
Die eigene Interpretation und das eigene Verständnis geben in vielen Fällen der Kunst erst ihre wahre Bedeutung. Schon seit vielen Jahrhunderten beschäftigen sich die Menschen mit den Gemälden von Künstlern und entdecken immer wieder neue Kunstrichtungen. Eine davon ist der Dadaismus, der sowohl in der Kunst, als auch in der Literatur zu Hause war.

 

Abstrakte Kunst

Verfasst von Ivo Haarmann am Freitag, 30 November 2012. Veröffentlicht in Kunststile

Der Kunststil Abstrakte Kunst

Abstrakte Kunst

Bei der Frage, was Kunst eigentlich ist, wird immer wieder gern die Definition Oscar Wild's herangezogen: demnach ist Kunst das einzig Ernsthafte auf der Welt, während der Künstler der ist, der nie ernsthaft ist.
Hier zeigt sich, wie widersprüchlich Kunst eigentlich sein kann, aber auch, dass sich keine feste Definition für sie finden lässt. Dies würde wohl auch den Sinn der Kunst eher unterlaufen, denn Kunst ist etwas zutiefst Subjektives.
Das eigene Empfinden alleine entscheidet, was als schön, kunstvoll und ästhetisch empfunden wird. Was in einem Selbst Emotionen auslöst, kann für einen anderen Betrachter lediglich ein simpler Gegenstand sein.
Wenn wir an Kunst denken, sind es vor allem die großen Gemälde der bekannten Künstler, die einem in der Regel in den Sinn kommen. Ausgestellt in weltberühmten Museen und Galerien, warten sie darauf, von Kunstliebhabern aus aller Welt bewundert zu werden. Manch ein Bild hat bereits Jahrhunderte überlebt und vermittelt heute noch dieselbe Geschichte wie damals, auf die gleiche Weise faszinierend, auf die gleiche Weise persönlich.
Eine dieser bekannten Epochen, die einmal mehr gezeigt hat, dass sich Kunst jeglichem festen Schema und verbindlichen Angaben entzieht, ist die Epoche der abstrakten Kunst.

 

Künstler des Monats Dezember 2012 Annelie Jagenholz

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 25 November 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Annelie Jagenholz

Künstler des Monats Dezember 2012 Annelie Jagenholz

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung Ihresr Werke, haben wir uns dazu entschlossen, Annelie Jagenholz zum Künstler des Monats Dezember zu küren. Wir freuen uns Ihnen unsere Künstlerin des Monats Dezember vorstellen zu dürfen: Annelie Jagenholz (weitere Beschreibungen folgen in Kürze).

 

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Annelie Jagenholz

Die Künstlerin Annelie Jagenholz

Jugendstil

Verfasst von Ivo Haarmann am Dienstag, 20 November 2012. Veröffentlicht in Kunststile

Der Kunsstil Jugendstil

Kunstepoche Jugendstil

Wer etwas erschaffen möchte, kann jegliches Ergebnis als Kunst bezeichnen. Denn heute gibt es so viele Kunstrichtungen wie noch nie. Künstler aus längst vergangenen Zeiten sind noch immer bekannt für ihre außergewöhnlichen Werke, die in aller Welt ausgestellt und wertgeschätzt  werden. Neben den bekannten Werken gibt es aber auch ganz andere Stilrichtungen, die Menschen begeistern und in ihren Bann ziehen. Das können Comiczeichnungen, abstrakte Kunstwerke aus Müll oder Verpackungsresten, Stilleben wie ein Obstkorb oder parallel nebeneinander liegende Metallstreben sein – all das wird vom Künstler und dessen Anhängern gemeinhin als Kunst bezeichnet. Wer sich Kunstausstellungen in großen Städten wie München, Wien oder Basel ansehen möchte, findet nicht nur die „klassische“ Kunst dort. Basel bietet beispielsweise eine breite Palette an Museen. Neben dem sehr bekannten Kunstmuseum gibt es dort ein Museum für Gegenwartskunst, eines das sich Comiczeichnungen widmet, und auch solche, die eher die abstrakte Kunst in den Mittelpunkt rücken. Auch Musik kann kunstvoll sein, ebenso wie Frisuren oder kunstvoll gemalte Verzierungen an der Wand im heimischen Wohnzimmer. In der Geschichte der Kunst gibt es viele Jahrtausende, die in ihrer Geschichte über die Jahre hinweg ihren ganz eigenen Stil haben. Impressionismus, Expressionismus, prähistorische Kunst, Kunst der Neuzeit oder Moderne, Antike, Postrealismus oder Klassizismus – dies alles sind Begriffe für einzelne Kunstepochen, die Menschen über die Jahrhunderte hinweg begleiteten. Eine dieser Epochen ist der Jugendstil.

 

Jugendstil - Mucha

 

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Künstler des Monats November 2012 Sabine Koschier

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 21 Oktober 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Sabine Koschier

Künstler des Monats November 2012 Sabine Koschier

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung seines Schaffens, haben wir uns dazu entschlossen, Sabine Koschier zum Künstler des Monats November zu küren.

Wir freuen uns Ihnen unserer Künstlerin des Monats November vorstellen zu dürfen: Sabine Koschier. Besonders ihre Serie „Endangered – schau mir in die Augen, Mensch“ hat uns sehr beeindruckt und überzeugt. Sabine Koschiers künstlerischer Schwerpunkt liegt schon seit einigen Jahren auf der Abbildung bedrohter Tierarten. So ist es einerseits die Detailtreue und Ihre künstlerische Fertigkeit, die uns überzeugt hat - aber noch stärker haben uns die transportierten Gefühle zur Nominierung bewegt. Leider ist diese Schönheit der Kunstwerke unmittelbar gekoppelt mit einer Traurigkeit - der Traurigkeit von Ausrottung von Tieren und der Zerstörung von natürlichen Lebensräumen - für uns "Kunst mit Charakter" die uns nicht nur mahnen soll, sondern uns auch zum Aktionismus bewegen sollte uns für bedrohte Tiere einzusetzen, denn eigentlich - wenn wir (als Menschheit) ehrlich zu uns selbst sind - haben wir zuoft weggeschaut...

„Das Tier ist die Jagdbeute, das Produktionsgut, das Unterlegene, der Begleiter, das Kuschelwesen. Tiere sind entweder wild oder werden vermenschlicht. Tiere sind aber nicht nur Objekte, sondern sie sind auch Individuen mit einer eigenen Seele. Tiere sind schützens- und achtenswert“, das sagt die Künstlerin selbst über ihr Schaffen.

Tiere sind nicht nur Objekte, sondern sie sind eigenständige Individuen mit einer eigenen Seele. Das will Sabine Sabine Koschier mit ihren Werken, die vorrangig mit ihrem bevorzugten Kunstmaterial, der Acrylfarbe, erstellt werden, vermitteln.

Ihre Bilder zeigen zumeist Tiere, die kurz vor der Ausrottung stehen. Auf allen ihren Bildern stellen die Lebewesen einen Blickkontakt mit dem Betrachter her. Sie werfen ihm einen tiefen Blick zu, der zu einem stillen Zwiegespräch aufrufen soll und unweigerlich zu der Frage nach dem „Warum?“ führt. Der direkte Blick leitet nicht nur eine nonverbale Kommunikation mit dem Betrachter ein, sondern stellt das Tier auch auf gleichberechtigte Ebene. Die Künstlerin legt dabei einen großen Wert auf eine realistische Darstellung. Die Aussagekraft ihrer Werke wird verstärkt durch intensive Farben. Sabine Koschier liegt bei ihren Gemälden viel daran, einen bestimmten Gefühlsausdruck zu vermitteln. So dienen ihr als Vorlage entweder entsprechenden Abbildungen oder aber sie versucht im Tierpark selbst eine Foto mit einem direkten Blick zu ergattern.

Doch nicht nur bedrohte Tierarten werden im „Endangered“ Zyklus abgebildet. Auch bedrohten Pflanzenarten hat sich die Künstlerin gewidmet.

Schon von frühester Kindheit an war die 1965 in München geborene Künstlerin von der Natur fasziniert. Und auch ihr künstlerisches Talent zeigte sich bereits in frühester Jugend. Nach einigen Semestern an der Ecole du Louvre in Paris kehrte Sabine Koschier in ihre Heimat zurück und entschloss sich zunächst dazu, sich einem soliden Berufsfeld zu widmen. Sie studierte Architektur. Doch statt nach dem erfolgreich absolvierten Studium sich auf das Häuserplanen zu konzentrieren, richtete die Künstlerin ihren Fokus auf Farbenlehre und Lichtgestaltung.

Als Projektarchitektin entwarf sie dabei die Wand- und Stützenverkleidungen sowie die leuchtende Farbgestaltung der Eingangsbereich und der Bahnsteigbereichs des U-Bahnhofs Candidplatz in München.

Doch ihre Liebe zu Natur und zur Tierwelt ließ sie bald wieder zu ihrer eigentlichen Leidenschaft zurückkehren: der Kunstmalerei. Besonders fasziniert ist Sabine Koschier dabei von den Affen, nicht nur, weil sie die nächsten Verwandten des Menschen sind, sondern auch, weil sie über ein Bewußtsein verfügen. Menschenaffen verfügen über die Fähigkeit, sich in andere Wesen mental hineinzuversetzen. Sie können in die Zukunft denken.

Eine Reise nach Borneo hat die Malerin Sabine Koschier tief beeindruckt. Dort werden die Urwälder für Landwirtschaftsflächen in massiver Weise zerstört. In einem der wenigen verbliebenen Rest-Paradiese des Regenwaldes hatte die Künstlerin ein Treffen mit Jacky, einer ausgewachsenen Orang-Utan-Dame. Ein Schlüsselerlebnis für die Künstlerin. Dieses Erlebnis hat sie auf Leinwand gebannt und auch in unzähligen weiteren Gemälden spiegelt sich die Vorliebe der Künstlerin zu sämtlichen Affenarten wie Schimpansen und Gorillas wider. „Mit meiner Kunst und meinen Büchern möchte ich an die Kraft und Schönheit, die uns die Natur schenkt, erinnern. Mein Herz schlägt für alle Arten, besonders für die bedrohten Tierarten und ganz besonders für die der Menschenaffen“, auf diese Weise schildert Sabine Koschier ihre Vorliebe selbst.

Neben den Affen sind es aber auch die sogenannten „Krafttiere“, die die Künstler mit Vorliebe als Vorlage für ihre Gemälde verwendet: Tiger, Geparden, Löwen, Bären, Elefanten oder auch Delphine.

Sabine Koschier vertritt dabei die Auffassung, dass jeder Mensch ein „Krafttier“ besitzt. Ein Wesen der Natur, das ihn nicht nur beschützt, sondern auch den richtigen Weg weisen. „Krafttiere schenken ihre Kraft, ihr Wissen und ihre Weisheit“, so die Künstlerin.

Doch Sabine Koschier widmet nicht nur ihre Gemälde bedrohten Tierarten. 2012 gründete sie den ALLERART Verlag, der sich auf liebevoll gestaltete Kunst-Bilderbücher, die Kindern die Schönheit der Natur näher bringen sollen, konzentriert. Im Oktober 2012 erscheint das Kunstbilderbuch „Jacky“. Das weiter oben bereits angesprochene Schlüsselerlebnis, das Treffen mit dem Orang Utan Jacky im Regenwald von Borneo, hat die Künstlerin in diesem liebevoll gestalteten Bilderbuch kinderfreundlich erfasst. Von jedem verkauften Buch geht 1 Euro als Spende an BOS-Deutschland eV. BORNEO ORANGUTAN SURVIVAL (BOS) ist die weltweit größte Primatenschutzorganisation, die sich für das Überleben der Orang-Utans auf Borneo einsetzt.

Zwar steht die Tierwelt im Vordergrund des Schaffens der Künstlerin, doch ist es nicht allein darauf beschränkt. Sabine Koschier widmet sich zudem der Porträtmalerei. Hier stehen vor allem bekannte Persönlichkeiten im Zentrum ihres Schaffens. Besonders bemerkenswert ist auch hier der Fokus auf den Blick. Wie auch bei Koschiers Tierabbildungen spielt auch bei ihren Porträts der Blick eine besondere Rolle. Ihre Porträts fasst sie unter dem Namen „V.I.P Lounge – sind wir nicht alle ein bisschen V.I.P.?“ zusammen: Im Vordergrund der Werke stehen dabei die Fragen: Was fasziniert uns an den Stars und Idolen unserer Zeit? Für was stehen

die, was uns an uns selbst fehlt? Kraft, Charisma, Mut, Geld...? Und die Antwort: Sind wir nicht alle V.I.P.???

Sabine Koschier nimmt auch Auftragsarbeiten entgegen. Ihrer Auffassung nach ist ein gemaltes Portrait weitaus mehr als nur die Kopie eines Fotos. In ihren Porträts setzt sie sich mit individuellen Gefühlen und Situation auseinander, die in der Malerei ihren Ausdruck finden sollen. Besonders großen Wert legt die Künstlerin, wie bei allen ihren Werken, auf den Blick. An diesem feilt sie stets in besonderem Maß, denn die Augen sind, so die Künstlerin, „das Fenster zur Seele“.

Sabine Koschiers Werke können in diesem Jahr noch in der Ausstellung „Das verlorene Paradies" in der Galerie im Alten Feuerwehrgerätehaus, Irlachstr. 5, 83043 Bad Aibling vom 26. Oktober bis 18. November 2012 betrachtet werden.

Koschiers Schaffen ist Kunst mit einer Mission. Gerade in der heutigen Zeit, in der unzählige Tierarten vom Aussterben bedroht sind, bringt sie durch ihre Kunst den Betrachter zum Nach- und vielleicht sogar zum Umdenken. Es besteht kein Zweifel, dass sie sich mit dieser Intention die Auszeichnung „Künstler des Monats“ mehr als verdient hat.

 

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Sabine Koschier

Die Künstlerin Sabine Koschier

Dramfolismus

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 14 Oktober 2012. Veröffentlicht in Kunststile, Aktuelles über Künstler

Der Dramfolismus - ein neuer Kunststil

Dramfolismus

Jede Kunstrichtung hat Ihre eigene Idee und transportiert typische und in der Regel schnell wiederzuerkennende Eigenarten an einen Betrachter. So lassen sich Kunstwerke zu einer Kunstrichtung zuordnen - anhand angewendeter Techniken, Farben und Formen - das ist wohl die treffendste Beschreibung für den Begriff Kunststil - die Möglichkeit der Klassifizierung anhand typischer Merkmale von Kunstwerken.

So gibt es Künstler die maßgebliche einen Kunststil geprägt oder diesen sogar selbst (teilweise unbewusst) erfunden haben. Immer Laufe der Jahrtausende wurde das Erfinden eines neuen Kunststils immer schwieriger, da immer mehr Kunstwerke geschaffen worden und mit vielen Kunsstil-Variationen experimentiert worden ist.

Im Falle der Dramfolismus glauben wir eindeutig erkennbare Eigenschaften eines neuen Kunststils ausfindig gemacht zu haben. Um so erfreulicher, dass dieser neue Kunststil von einem unserer Künstler Herrn Lee Eggstein erfunden wurde. - Grund genug für uns hinter die Kulissen zu schaun und Herrn Lee Eggstein einige Fragen bzgl. dieses Kunstils zu stellen.

Im Nachfolgenden beschreibt Herr Eggstein für uns die Idee des Kunststils und wie sich dieser neue Kunststil entwickelt hat. Zusätzlich ist diese Beschreibung mit einigen Kunstwerken dieser neuen Kunstrichtung angereichert worden - um die Aussagekraft zu verstärken.

Copyright von Kunstwerken

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 08 Oktober 2012. Veröffentlicht in Aktuelles über Kunst

Das Copyright von Kunstwerken

Das Copyright von Kunstwerken

Unter Copyright versteht man die gesetzliche Grundlage, die dem Autor eines Werkes wie eines Buches, Films, einer Komposition, Foto oder auch einem Kunstwerk seinen Besitz am Werk sichert. Das deutsche Urheberrecht garantiert einem Autor bzw. Künstler die Nutzungsrechte an einem Werk für den gesamten Zeitraum seines Lebens plus 50 Jahre. Gerade im Zeitalter des Internet gestaltet sich die Frage und die Sicherung eines persönlichen Urheberrechts oftmals schwierig. Ist der Schutz von Texten oder Filmen relativ einfach, verhält sich die gerade bei Kunstwerken weitaus schwieriger. Denn schon allein der Begriff „Kunst“ ist rechtlich nicht klar definiert und liegt zumeist im Auge des Betrachters. Kunst ist leider nicht messbar.

Copyright von Kunstwerken

Mitgliedschaft verschenken

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 23 September 2012. Veröffentlicht in Kunst-Geschenke

Verschenken Sie eine Mitgliedschaft für unser Kunstportal!

Machen Sie einem Bekannten, einem Freund oder Ihrem Partner doch mal ein aussergewöhnliches Geschenk - Verschenken Sie eine Mitgliedschaft für unser Kunstportal! Ein ideales Geschenk für Künstler - zum Geburtstag, spezielle Anlässe oder zu Weihnachten. Somit zeigen Sie Jemandem, dass Sie Ihre oder seine Kunst mögen und sein bzw. Ihr kreatives Schaffen unterstützen möchten.

Das Kunstportal WebKunstGalerie bietet Ihnen die Möglichkeit einen Gutschein für eine Mitgliedschaft über ein halbes Jahr oder oder ein volles Jahr zu verschenken. Der Gutschein kann jederzeit eingelöst werden und ist 2 Jahre lang gültig (vom Datum der Ausstellung). Der Gutschein kann aber auch für eine bestehende Mitgliedschaft zum Upgrade oder zur Verlängerung einer Mitgliedschaft verwendet werden.

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Und da schonmal Geschenke verteilt werden - beteiligen wir uns auch gleich mit. Wir geben Ihnen einen Freund-wirbt-Künstler-Rabatt von 20%! Eine Gold-Mitgliedschaft für ein Jahr (im Wert von € 23.40) kostet Sie dann beispielsweise als Gutschein dann  lediglich € 18.72.

 

Mitgliedschaft verschenken

Kunstausstellungen im Oktober 2012

Verfasst von Ivo Haarmann am Donnerstag, 06 September 2012. Veröffentlicht in Aktuelles über Ausstellungen

Kunstausstellungen in Deutschland und der Schweiz

Kunstausstellungen Im Oktober 2012

Der Herbst hält Einzug und auch in diesem Jahr beginnt wieder die Hochsaison für Kunstausstellungen. Im Folgenden die Kunstausstellungen im Oktober, die thematisch breit gefächert sind und etwas für jeden Geschmack zu bieten haben.

5. Ways of Art® Lounge - Ausstellung Leipzig Ausstellung: vom 11.10.2012 - 14.01.2012

Bereits zum fünften Mal stellen renommierte Künstler aus Japan und Deutschland ihre Kunstwerke im Bereich bildende Kunst und Design aus. Über einen Zeitraum von 5 Tagen sind alle Künstler anwesend. Sie wollen damit einen Diskurs anregen und suchen bewußt eine direkte und persönliche Auseinandersetzung mit der Öffentlichkeit.

Westpark Leipzig Karl-Heine-Straße 93 04229 Leipzig

Ausstellung des Malers Uwe Knuth "Retrospektive" - Ausstellung Hamburg 12.10.2012 - 14.10.2012

Der Autodidakt Uwe Knuth hat sich bereits als Freilichtmaler einen Name gemacht. Mittelpunkt der Ausstellung sind die die faszinierenden Stimmungsbilder, die Uwe Knuth auf seinen unzähligen Mal-Reisen in so gut wie alle Länder dieser Welt eingefangen hat.

Fabrik der Künste Kreuzbrook 12 20537 Hamburg

XXX. Europaratsausstellung Verführung Freiheit. Kunst in Europa seit 1945 Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums Ausstellungshalle / UG, 17. Oktober 2012 bis 10. Februar 2013

Die Ausstellung „ Kunst in Europa seit 1945“ ist ein erster Versuch, die europäische Kunst nach dem 2. Weltkrieg ohne die bisher übliche Bezugnahme auf den Kalten Krieg, in den Blick zu nehmen. Besonderer Schwerpunkt liegt auf der Kunst aus Ländern, die bisher nur geringe Beachtung fanden wie Albanien, Portugal, Schottland und Griechenland. In zwölf Kapiteln werden die künstlerischen Auseinandersetzungen mit den Idealen der Aufklärung, dem Glauben an universale Menschenrechte, Freiheit, Gleichheit und Demokratie untersucht.

Deutsches Historisches Museum Unter den Linden 2 10117 Berlin / Mitte

Monica Bonvicini in der Sammlung Falckenberg: Desire Desiese Devise - Zeichnungen Sammlung Falckenberg der Deichtorhallen Hamburg Vom 8. September bis 18. November 2012

Diese erste anthologische Ausstellung hat die umfangreiche Produktion von Zeichnungen, Text- und Collagearbeiten der italienischen Künstlerin Monica Bonvicini im Fokus. Die Ausstellung erfolgt in Kooperation mit dem Städtischen Museum Abteiberg Mönchengladbach.

Deichtorhallen Hamburg − Sammlung Falckenberg Wilstorfer Straße 71 21073 Hamburg-Harburg

John Cage zum 100. Geburtstag 22. Juli bis 28. Oktober 2012 Hamburger Kunsthalle / Saal der Meisterzeichnug

Am 5. September wäre der Allround-Künstler John Cage 100 Jahre alt geworden. Die wenigsten wissen, dass der Ausnahmekomponist ursprünglich Maler war. Die Hamburger Kunsthalle besitzt eine umfangreiche Sammlung von John Cages Werken. Dabei handelt es sich um Graphiken, Objekte und Audioarbeiten. Anlässlich seines 100. Geburtstags werden diese erstmals im Saal der Meisterzeichnung einer interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Hamburger Kunsthalle Glockengießerwall 20095 Hamburg

Immer des Nachts...II Dirk Meinzer. Stipendiat der HAP-Grieshaber-Stiftung 22. September bis 11. November 2012

Bereits seit Januar 2012 ist Dirk Meinzer als 13. Stipendiat der HAP-Grieshaber-Stiftung in Reutlingen. Zum Abschluss seines Aufenthaltes präsentiert Dirk Meinzer nun vom 22. September bis 11. November 2012 in der Städtischen Galerie die Arbeiten, die in der Zeit seines Aufenthaltes entstanden sind und in einer für den Raum konzipierten Installation integriert werden.

Städtische Galerie Eberhardstraße 14 72764 Reutlingen

Kunstkammer Rau: Köstlich! Stillleben von Frans Snyders bis Giorgio Morandi 10.02.2012 bis 14.10.2012

In spektakulär gelegener landschaftlicher Lage präsentiert das Arp Museum Meisterwerke der Stillebenmalerei. Die ausgestellten Werke stammen aus einer der bedeutendsten privaten Kunstsammlungen: der Sammlung Rau für UNICEF und umfassen Stillleben des 17. – 20 Jahrhunderts.

Landes-Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck Hans-Arp-Allee 1 D- 53424 Remagen

Moderne am Pranger Die NS-Aktion 'Entartete Kunst' vor 75 Jahren - Werke aus der Sammlung Gerhard Schneider Aschaffenburg - Kunsthalle Jesuitenkirche bis 11. November 2012

Schwerpunkt dieser Kunstausstellung im Oktober bilden eine Auswahl an 150 Werken aus der Privatsammlung Gerhard Schneider. Alle Exponate stammen aus einer Spezialsammlung zur verfemten Kunst. Die einzelnen Künstlerschicksale erinnern mahnend an die Kunstpolitik der Nationalsozialisten, die durch Verfolgung und Intoleranz geprägt war.

Kunsthalle Jesuitenkirche Pfaffengasse 26 63739 Aschaffenburg

Lewis Baltz 14. September 2012 bis 4. November 2012 Hannover Kestnergesellschaft

Lewis Baltz zählt ohne Zweifel zu den legendärsten amerikanischen Fotografen und ist einer der bedeutendsten Wegbereiter für eine neue, künstlerische Fotografie. Nach dem Kunstmuseum Bonn zeigt nur die Kestnergesellschaft die erste Retrospektive des Ausnahmekünstlers.

Kestnergesellschaft Goseriede 11 30159 Hannover

180° Stuttgart - Kunstmuseum Die Sammlung im Kubus bis 14. Oktober 2012

Sehgewohnheit zu hinterfragen und vermeintlich definierte Architektur und vertraute Kunst in einem völlig neuen Kontext zu erfahren. Das ist das Bestreben und Anliegen der Ausstellung 180 Grad. Bereits seit der Eröffnung erlebten über eine Millionen Besucher dieses neuartige Zusammenspiel von Architektur und Kunst. Speziell für die 180 Grad Ausstellung wurde sogar das Raumkonzept im Glaskubus auf den Kopf gestellt.

Kunstmuseum Kleiner Schlossplatz 1 70173 Stuttgart

Kunsthalle: Von Sinnen. Wahrnehmung in der zeitgenössischen Kunst. Die Kunsthalle zu Kiel zeigt bis zum 21. Oktober 2012 die Ausstellung "Von Sinnen. Wahrnehmung in der zeitgenössischen Kunst."

Thema dieser Schau sind nicht nur die unbewusste Wahrnehmung, der sogenannte sechste Sinn, sondern es wird auch der Versuch unternommen, die Frage zu klären, inwieweit die sinnliche Wahrnehmung eine ganze eigene und persönliche künstlerische Welt darstellt. Aber auch die Frage nach der Rolle unseres körperlichen Navigationssystems in der Gegenwartskunst ist ein zentrales Thema, das aus verschiedenen Perspektiven betrachtet wird. Mit Sicherheit eine der interessantesten Kunstausstellungen im Oktober 2012.

Kunsthalle der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Düsternbrooker Weg 1 24105 Kiel

Kunst im Gut Scheyern

6./7. Oktober 2012

Bereits zum 26, Mal findet im idyllisch gelegenen Klostergut Scheyern am 5./6. Oktober das Kulturfestival statt. Hier wird in einem ansprechenden Rahmenprogramm zeitgenössische Kunst und Kunsthandwerk präsentiert.

Klostergut Scheyern Prielhof 1 85298 Scheyern

Im Farbenrausch. Munc, Matisse und die Expressionisten Museum Folkwang 29. September 2012 - 13. Januar 2013

„Im Farbenrausch“ ist definitiv eine sehenswerte Kunstausstellung im Oktober für alle Liebhaber expressionischer Kunst. Zum ersten Mal findet eine Gegenüberstellung der französischen „Fauves“ mit den jungen deutschen und russischen Expressionisten statt. Es finden sich Werke von Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Alexej von Jawlensky, Wassily Kandinsky, Gabriele Münter und Franz Marc. In der Ausstellung werden nicht nur Leihexponate präsentiert, sondern auch Objekte aus der eigenen Sammlung des Museum Folkwang integriert.

Museum Folkwang Museumsplatz 1 45128 Essen

57. Kunst-Messe München 18. - 28. Oktober 2012

Bereits seit mehreren Jahrzehnten findet auch diese Jahr wieder vom 18-28. Oktober die Kunst-Messe München statt. Bereits vor fünfzig Jahren ins Leben gerufen, hat sich die Kunst Messe München im Laufe der Jahre zu einer der wichtigsten Kunstmessen Deutschlands entwickelt. Die fast 50 Aussteller sind auf Epochen und Kunstgattungen spezialisiert und geben mit den präsentierten Objekten einen profunden Überblick über die Kunstgeschichte vieler tausend Jahre. Zum ersten Mal wurde in diesem Jahr das Angebot erweitert. Die ursprünglich eigenständige Messe für zeitgenössische Kunst wurde mit der Kunst-Messe räumlich und zeitlich zusammengelegt und ist definitiv eine zusätzliche Bereicherung.

Postpalast Wredestraße 10 80335 München

Wichtige Kunstausstellungen im Oktober in der Schweiz:

14. ART INTERNATIONAL ZURICH 2012 - Kunstmesse Zürich Kunstmesse: vom 12.10.2012 - 14.10.2012

Die Präsentation von Gegenwartskunst steht im Vordergrund der 14. Internationalen Messe für zeitgenössische Kunst in Zürich. Die Ausstellung versteht sich als interdisziplinärer Ausstellungsraum und interaktiver Bewegungsort für Galeristen, Sammler und natürlich Künstler. Ein kunstorientiertes Publikum ist dabei natürlich ebenfalls willkommen. Besonders hervorzuheben ist, dass auch Neuentdeckungen vorgestellt werden.

Kongresshaus Zürich Eingang Claridenstrasse 5 CH-8002 Zürich

Künstler des Monats Oktober 2012 Carlo Cazals

Verfasst von Ivo Haarmann am Mittwoch, 05 September 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Carlo Cazals

Künstler des Monats Oktober 2012 Carlo Cazals

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung seines Schaffens, haben wir uns dazu entschlossen, Carlo Cazals zum Künstler des Monats Oktober zu küren. Kunst zu schaffen heißt nicht ein vermeintliches Abbild der Realität zu produzieren. Vielmehr geht Kunst weitaus tiefer. Sie sollte nicht nur an der Oberflächlich und der Fassade kratzen, sie muss tiefer gehen. Und genau diese Auseinandersetzung mit der Seele ist Schwerpunkt der Werke von Carlo Cazals. Cazals setzt sich mit der inneren Bestimmung des menschlichen Wollens auseinander und bringt die tiefgründige Dämonie, die in jeder Seele verborgen liegt, ans Licht.

Carlo Cazals wurde mit einer Doppelbegabung geboren: Malen und Gesang. Beide Talente förderte er in gleichem Masse in langjährigen Studien. Cazals ist ausgebildeter Tenor. Gerade diese Doppelbegabung verleiht ihm einen großen Vorteil in Vergleich zu anderen Künstlern, denn ohne die Musik würden seine Werke mit Sicherheit einen großen Teil ihrer außerordentlichen Expressivität einbüßen.

Die Musik spielt im Leben des Künstlers neben der Kunst eine große Rolle. Konzerte an der Volksbühne Berlin, im Dornröschen in Nejmegen und im Paradiso sind nur ein kleiner Ausschnitt aus seinem musikalischen Schaffen. Cazals singt auf Veranstaltungen, auf Festen und in Kirchen und das mit der Inbrunst eines Gestrandeten. Enrico Caruso ist dabei sein großes Vorbild und seine Palette reicht von Gospel über Country bis hin zur Oper.

Cazals Kunstwerke sind dabei genauso vielfältig wie die inneren Dämonen in jedem von uns und es ist nicht möglich, sie einer speziellen Stilrichtung zuzuweisen. Stattdessen können Cazals Werke dem Surrealismus, dem Psychologisch - Phantastischem Realismus als auch dem Expressionismus zugeordnet werden. Doch auch Psychogramme und Satiren gehören zum Gesamtwerk des Künstlers.

Skuriller Irrationalismus

Cazals entwickelte sämtliche dieser Stilrichtungen weiter und setzte sich viele Jahre mit der inneren Bestimmung des menschlichen Wollens auseinander. Aus diesem Prozess heraus, war es Cazales möglich, seinem Schaffen einen Namen zu geben. Die Bezeichnung Skurriler Irrationalismus war als Oberbegriff seines Schaffens entstanden. Eine ganz eigene Stilrichtung, die das Hauptanliegen, das er in allen seinen Werken verfolgt und ans Licht bringen will, zusammenfasst: Die tiefgründigen, seelischen Dämonen und der grenzenlose Leidensweg des Menschen.

Betrachtet man Cazales Vita, kommt man nicht umhin, an die alten Meister zu denken. Aufgewachsen in Hamburg St. Pauli in ärmlichen Verhältnissen erhielt er für seine künstlerischen Ambitionen keinerlei Verständnis oder Unterstützung. Sowohl der Vater als auch der Großvater waren Seemänner. Doch er hat zu seinen Ambitionen gestanden und sein künstlerischen Ziel beharrlich verfolgt. Das Kunst dabei tatsächlich eine brotlose Kunst ist, hat er über viele Jahre am eigenen Leib erfahren und hielt sich zumeist mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Seine Schule war das Leben und so hat sich seiner eigenen Angabe nach durchs „Leben studiert“, „den Menschen ins Gesicht gesehen und daraus seine Lehren gezogen“: Diese Lehren und Erkenntnisse bedeuten für Cazales wahren Reichtum.

Geprägt wurde Cazales auch durch die vielen Jahren, in denen er seine Lehrerin Getrud Prisch gepflegt hat. Er selbst bezeichnet diese Erfahrung als „eigentliche Schule“.

Cazales permanente Selbstreflektion ist der Antrieb seines Schaffens und der Anspruch an seine Arbeit ist groß. Dabei besitzt er tatsächlich den durchaus gesunden Wahnsinn, sich selbst bereits zu Lebzeiten als Genie zu bezeichnen.

Denn die unablässige Reflektion seiner selbst ist endlos, rastlos, gleichzeitig jedoch der ureigene Antrieb für den Schaffenden. Carlo Cazals’ Anspruch an sich und seine Arbeit ist hoch. Und er besitzt den gesunden Wahnsinn, sich Genie zu nennen. Noch zu Lebzeiten.

Was zeichnet die Kunst von Carlo Cazales aus?

Es besteht kein Zweifel, sämtliche Gemälde Cazales zeichnen sich durch expressive und kraftvolle Farben aus, die zwischen Figuration und Abstraktion changieren. Der Interessenfokus liegt dabei auf dem Unterbewußten, der Seele, auf Kräften, die jenseits jedes rationalen Verständnisses liegen und den Menschen ansich in Frage stellen. Der Betrachter soll innerlich bewegt und aufgerüttelt werden.

Jahrzehntelange Übung im Zeichnen hat sich in Cazales Unterbewußtsein derart eingebrannt, dass seine Werke schon nahezu durch Naturkraft entstehen. Cazals sieht sich hierbei als Seismograph, der seine inneren Erschütterungen gestalterisch auf den Punkt bringt.

Bevorzugt malt er mit Acrylfarben, doch auch Zeichnungen zählen zu seinem Schaffenswerk. Besonders bemerkenswert ist, dass der Künstler in manchen Fällen seine Werke unterhalb des Bildteils mit skizzenhaften Notizen versieht. Aussagen wie „Bildung ist, wer etwas merkt – oder nicht merkt“ oder auch „Wir sind weit entfernt zu ahnen, was wir mit Vaterfigur meinen“ führen gerade auf Vernissagen dazu, die Betrachter noch eindringlicher zum Denken anzuregen.

Sein Stil überspringt jegliche Natürlichkeit der Dinge. Cazales setzt gleich beim Erhabenen an und macht damit deutlich, dass es ihm definitiv nicht um eine plumpe Wiedererkennung geht, sondern um Bedeutung und Geist.

Cazals Zeichnungen erscheinen optisch konträr zu den großen Formen und Farbflächen auf seinen Acrylgemälden. Die Zeichnungen sind mit feinsten Strichen sorgfältig komponiert. Auch hier stehen surreale Themen im Vordergrund. Die Zeichnungen erscheinen zumeist grotesk, surreal und bestechen doch durch eine extreme Tiefgründigkeit und Poetik. Ins Auge sticht der Hang zu verspielten Details,

an denen man sich in der Tat kaum satt sehen kann. Gesellschaftskritik, Spott und Ironie blitzen in den geheimnisumwobenen, überraschenden Kompositionen aus Fabelwesen, Trollen, Menschen, Tieren, Körperteilen Engeln und Gegenständen hervor. Skurriler Irrationalismus in seiner Reinform.

Cazals malt all das, wovon andere träumen. Er gibt seinen Gedanken, Phantasien, Ängsten, Alltagslasten und dem tiefen Seelenleben einen Ausdruck. Dabei erscheint Cazals selbst als ein sehr introvertierter Mensch, der sich am liebsten sich selbst und seiner Kunst widmet.

Es besteht kein Zweifel, Carlo Cazals hat es definitiv verdient, der Künstler des Monats Oktober zu sein. Mit seinem Schaffen bringt er Tiefe in eine zumeist oberflächliche Welt, die durch Glanz und Glitter die Abgründe der Seele oftmals vergessen lässt. Cazals hält uns mit seinen Werken einen Spiegel vor, er weckt auf und regt dabei an über unser eigenes Seelenleben nachzudenken. Dabei sind nicht nur die Augen und ästhetisches Empfinden gefragt, sondern vielmehr ein scharfer Verstand. Will man Cazals Bilder verstehen, muss man die Bereitschaft mitbringen, sich auf diese und ihren tiefen Aussagehalt einzulassen.

 

 

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Carlo Cazals

Der Künstler Carlo Cazals

Kunstauktionen

Verfasst von Ivo Haarmann am Mittwoch, 29 August 2012. Veröffentlicht in Aktuelles über Kunst

Kunstauktionen - Verkäufe von Kunstwerken

Kunstauktionen

Kunst kommt von Können, eigentlich von Verkaufen können. Kunst ist nicht immer das, was der Künstler herstellt. Kunst ist vielmehr das, was er verkaufen kann! Oder anders herum gesagt: Die Kunst ist es, sein Werk anderen Leuten als Kunst zu verkaufen.

In diesem Sinne ist der Kunstmarkt und mit ihm auch die Kunstauktion die eigentliche Kunst. Kunstauktionen sind nämlich nicht nur die im Fernsehen so oft gezeigten Auktionen einschlägiger Auktionshäuser, wo uralte Kunstwerke für Millionen Euro den Besitzer wechseln. Kunstauktionen sind auch jene Aktionen, bei denen auf Märkten, bei Charityveranstaltungen oder ähnlichen Gelegenheiten unbekannte Künstler zu zivilen Preisen ihre Kunstwerke anbieten. Hier kann der normale Verbraucher Bilder, Büsten, Skulpturen oder auch Art Objekte zur Ausgestaltung seines Heimes erwerben.

Online-Kunstauktionen
Wie mittlerweile in fast jedem Bereich des menschlichen Lebens haben diese Kunstauktionen auch das Internet erreicht. Diese Online Kunstauktionen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Sowohl offline als auch Online Kunstauktionen haben ihre Vor- und Nachteile. Bei einer Kunstauktion vor Ort kann der potenzielle Kunde das Werk anfassen, von allen Seiten begutachten, gegebenenfalls mit dem Künstler sprechen, auf sich wirken lassen. Aber eben nur in diesem Moment. Hat er den Ort der Aktion verlassen, ist die Chance weg und er sieht das Kunstwerk nie wieder. Online hingegen hat der Kunstliebhaber die Möglichkeit, sich das ihn interessierende Werk längere Zeit, wenn auch nur am Monitor, zu betrachten. Meist kann er auch seine Fragen beantwortet bekommen über ein entsprechendes Kontaktformular. Manche Galerien verbinden auch die beiden Vertriebswege miteinander.

Kunstgalerien
Stichwort Galerien. Sie sind die eigentlichen Orte des Kunsthandels, egal ob vor Ort oder im Internet. Dabei haben sich die meisten Galerien spezialisiert auf bestimmte Künstler, Stilrichtungen, Zeitepochen und Ähnliches. Und die Galerien unterschiedlicher Ausprägung arbeiten eng zusammen, oft sind sie räumlich in der Nähe. Man kennt sich und seine Klientel. Davon lebt die Branche. So eine Kunstauktion funktioniert ähnlich wie andere Aktionen, bei denen keine Kunst verkauft wird. Der Künstler bietet über eine Galerie sein Werk an, die Galerie organisiert die Auktion.

Ablauf von Kunstauktionen
Die Termine von Auktionen werden in der Presse und online bekannt gegeben. Bei physisch stattfindenden Auktionen in der Galerie vor Ort haben die Interessenten einige Stunden Zeit, vor der eigentlichen Auktion die Kunstwerke zu besichtigen. Sie können sich dann davon eine Meinung bilden und für sich entscheiden, ob Sie dieses Werk erwerben möchten und zu welchem Preis. Zu Beginn der Auktionen finden sich der Auktionator und seine Helfer sowie das Publikum zusammen. Zuvor hat das Publikum sich registrieren lassen und eine entsprechende Nummer erhalten. Der Auktionator ruft nun das Kunstwerk aus, dass von den Helfern meist neben dem Auktionator aufgebaut wird. Der Auktionator ruft einen Startpreis auf, der als Mindestgebot zählt. Wer sich dafür interessiert, hebt sein Nummerntäfelchen, seinen Arm, gibt einen Wink oder Ähnliches, damit der Auktionator weiß, dass diese Person sich dafür interessiert. Vor Beginn der Auktionen wird meist noch festgelegt, in welcher Höhe die weiteren Auktionsschritte gegangen werden. Dies können je nach voraussichtlichem Wert des Kunstgegenstandes 5 Euro, 50 €, 500 € oder 5000 € sein. Wird ein Gebot gemacht von einem Interessenten, wiederholt der Auktionator die gebotene Summe. Möchte jemand höher bieten, hebt er sein Kärtchen und der Auktionator nennt die nächsthöhere Summe. So geht das weiter, bis der Auktionator nach mehrfachem Nachfragen keine höheren Gebote erhält. Ist kein höheres Gebot mehr erreichbar, schlägt der Auktionator mit seinem Hammer dreimal auf den Tisch, der Zuschlag ist erteilt. Der Helfer des Auktionators notiert nunmehr die Nummer des Kunstwerkes und die Nummer des Kunden. Nach der Auktion geht der Erwerber des Kunstwerkes zum Helfer des Auktionators und bezahlt den Wert des Grundstückes plus Provision des Auktionators in bar. Er kann es dann nach Hause nehmen oder eine meist vor Ort vorhandene Spedition damit beauftragen.

Online-Kunstauktionen - bieten ein breites Spektrum von Kunst an
Online Auktionen verlaufen ähnlich, wobei bei diesen meist die Erhöhungssumme 1 Euro beträgt. Man kennt das ja bei eBay. Kunstauktionen sind jedoch nicht nur dafür da, die Werke von Künstlern zu veräußern. Viele dieser Auktionen befassen sich mit antiken Möbeln. Wobei es hierbei besonders auf das Alter des Möbelstücks ankommt. Und auch darauf, inwieweit es gut erhalten ist und welcher Stilepoche es zweifelsfrei zuzuordnen ist. An dieser Stelle kann eine Kunstauktion auch für jedermann interessant sein. Denn schließlich kann sich durchaus ein wertvolles Möbelstück überall auf dem Dachboden oder im Keller versteckt halten. Solche Kunstauktionen für Antiquitäten wollen jedoch gründlich vorbereitet sein. Hierbei steht in erster Linie die Bewertung der Antiquität. Wer sich da selbst nicht sicher ist (und wer kann das schon sein), der sollte sich entweder einen unabhängigen Gutachter für sein Exponat auswählen oder dies auch dem Auktionator und seinen Leuten anvertrauen. Im letzteren Fall sollte man jedoch unbedingt ein Auktionshaus in Betracht ziehen, dessen Spezialität die Auktion von Antiquitäten ist. Hat man dann einen Bewertungsmaßstab gefunden, setzt man als Verkäufer gemeinsam mit dem Auktionator einen Mindestwert fest und die Erhöhungssumme. Den Rest muss man dann der Auktion selbst und dem Geschick des Auktionators überlassen. Es ergibt sich für jeden privaten Verkäufer einer Antiquität die Frage, ob er sein gutes Stück über eine Auktion verkaufen sollte oder dies selber tun.

Provisionen bei Kunstauktionen
Man muss dazu wissen, dass der Auktionator natürlich einen gewissen Prozentsatz des Verkaufspreises als Gebühr einbehält. Das können, je nach Wert des Gegenstandes und Schwierigkeit der Auktion, der Werbeaufwendungen für diese Auktion und der sonstigen Kosten wie Miete usw. durchaus 30 - 50 % sein. Diese Kostenarten fallen beim Privatverkauf beispielsweise bei eBay natürlich nicht an. Aber man hat auch nicht die Gewissheit, dass das Ganze fachgerecht und mit dem größtmöglichen Erlös abläuft.


Verkaufte Kunstwerke auf Kunstauktionen - grafisch aufbereitet
Wir haben versucht die wichtigsten Kunstwerk-Parameter, die auf Kunstaktionen verkauft wurden - mittels dem Data-Mining Verfahren optisch aufzubereiten. Herausgekommen ist der Art-Visualizer. Schnell erkennt man welche Fakten bei Kunstakutionen den Preis in die Höhe schnellen lassen...  

zum Art-Visualizer

Künstler des Monats September 2012 Albert Weber

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 27 August 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Albert Weber

Künstler des Monats September 2012 Albert Weber

In diesem Monat möchten wir den Künstler Albert Weber zum Künstler des Monats küren.

Das künstlerische Schaffenswerk des aus der Schweiz stammenden Künstlers Albert Weber ist äußerst vielseitig. Einerseits schafft Albert Weber abstrakte Kunstwerke - die Interpretationsfreiraum zulassen - andererseits spürt man bei Ihm die Detailtreue und den Hang zum Perfektionismus - dem perfekten Pinselstrich - nicht nur in der Ausführung und Umsetzung - sondern auch in der Planung und der Benennung seiner Werke. Man spürt eine tiefe Bi-Polarität - die sich in seinem eigenem Kunststil dem Weberismus (der Vereinigung von abstrakter und realer Kunst in einem Kunststil !) voll entfaltet. Dieser Kampf ist nicht nur in den beiden Kunststilen wiederzufinden sondern auch in der Kombination von Formen und Farbe. Die  eigentliche Kernaussage wird dadurch geschickt "untermalt". So ist der Hals eines Storches sehr realisitisch gemalt - weiss und lang - das was dieses Tier so kennzeichnet - der Körper abstrakt mit Farben verfremded. Das Gesicht einer Eule - mit Ihrem Kennzeichen - Ihren großen Augen unverändert und so realistisch wie möglich widergegeben - aber Ihr Körper wiederum abstrakt variiert. Hitlers Kopf - leicht "ver-rückt" - die eigentliche Position des Kopfes aber weiß und leer. Ebenso die "führende Hand" - die nicht an Ihrem Platz zu sein scheint - Stilmittel genial kombiniert - spitz aber mit unendlicher Widersprüchlichkeit - dennoch auf den Punkt gebracht!  
Diesen Kampf zweier völlig unterschiedlicher Stilrichtungen in einer neuen Stilrichtung zu vereinigen ist nicht nur ein Versuch - sondern gemalte Realität eines neuen Kunststils.

Werke von Albert Weber machen dadurch auf sich aufmerksam und fesseln nachdem man sich seiner Kunst hingibt und den Künstler in seiner Ganzheit in seinen Werken erfahren darf. Kunstwerke von Albert Weber haben einen hohen Wiedererkennungsgrad - sein Stil ist eindeutig aber anders - gegensätzlich aber doch anziehend - widersprüchlich aber dennoch harmonisch - in einem Wort - Weberistisch !

 

 

zur Online Kunstgalerie von Albert Weber

 

Quici

Der Künstler Albert Weber

Neues WebKunstGalerie-Logo

Verfasst von Ivo Haarmann am Donnerstag, 28 Juni 2012. Veröffentlicht in Aktuelles zum Künstler-Portal

Wir suchen ein neues Logo für unsere Kunstplattform

Anbei ein paar Vorschläge für neue Logos für unsere WebKunstGalerie. Welches Logo gefällt Euch am Besten?

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Euer Feedback / Vorschläge oder auch Kritiken sind natürlich wie immer gern gesehen...

Kunstmarketing visualisiert - Data-Mining

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 24 Juni 2012. Veröffentlicht in Aktuelles über Kunst

Verkäufe von Kunstwerken grafisch interpretiert

Mit Kunst lässt sich bekanntlich Geld verdienen... Doch für welche Kunstwerke wurde in den vergangenen jahren am meisten Geld bezahlt ? Die Kunstwerke welches Künstlers erziielen die höchsten Verkaufspreise bei Kunstauktionen ? Wurden 2010 insgesamt bei Kunstauktionen mehr Erlöse erzielt als im Jahr 2008? Zahlt man für Kunstwerke asiatischer Künstler mehr als für Kunstwerke amerikanische Künstler ? 

Wir haben versucht genauer hinzuschaun und die Daten von Kunstauktionen der letzten 4 Jahre ausgewertet und grafisch für Sie aufbereitet. Dafür haben wir das Data-Mining Verfahren verwendet, sodaß Daten besonders eindrucksvoll dargestellt und ausgewertet werden können. Aufgepeppt und angereichert mit ein paar optischen Effekten (wesentlich aussagekräftiger als in einer langweiligen Tabelle, oder?). Überzeugen Sie sich selbst und tauchen Sie ab in die Welt der Zahlen und Daten von Kunstauktionen - vielleicht können Sie dadurch die ein oder anderen Informationen für sich exrtrahieren...

Da jede Online-Applikation auch einen Namen haben sollte taufe ich diese einfach mal Art-Visualizer :-) und da ich mich als Programmierer hier ein wenig austoben konnte - wird der Programmcode in modifitzierter Form auch bald für die Kunstwerke unserer WebKunstGalerie-Künstler angepasst werden (das also nur als kleiner Vorgeschmack).

Euer Feedback / vorschläge oder auch Kritiken sind natürlich wie immer gern gesehen...

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