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Kunstwettbewerbe

am Freitag, 11 November 2016. Veröffentlicht in Aktuelles über Künstler, Kunstwettbewerbe

Kunstwettbewerbe in Deutschland

Kunstwettbewerbe in Deutschland
Kunstwettbewerbe
Kunstwettbewerbe und Künstlerwettbewerbe 2017

Jährlich wird eine Vielzahl von Kunstwettbewerben ausgeschrieben, die kreative Künstler dazu anregen sollen, ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vorzustellen und zu demonstrieren. Den Gewinnern winken Preisgelder und mediale Aufmerksamkeit. Der folgende Artikel soll einen Überblick über die Kunstwettbewerbe in Deutschland geben. Die Kunstwettbewerbe verfolgen oftmals unterschiedliche Ziele und sprechen ganz bestimmte Zielgruppen (etwa regionale oder junge Künstler) an. Hier möchten wir Ihnen weitere Informationen zum Thema Kunstwettbewerbe in Deutschland geben und Sie motivieren sich an diesen zu beteiligen. Ein Preis bei einem Kunstwettbewerb ist eine hervorragende Möglichkeit das eigene Kunstmarketing wesentlich zu verbessern (sehen Sie hierzu auch unseren Artikel Kunstvermarktung und Kunstmarketing).

 

Hanna-Nagel-Preis 2017

Der Kunstwettbewerb richtet sich an alle kunstschaffenden Personen mit einem Mindestalter von 40 Jahren aus dem Regierungsbezirk Karlsruhe und wird seit 1996 im Andenken an die prägende Künstlerin der „Neuen Sachlichkeit“ vergeben. Ausgezeichnet werden sollen jegliche Arten bildender Kunst. Eine einzureichende Bewerbung sollte eine DIN A4 Abbildung von bis zu 10 Kunstwerken, die beiden zugehörigen Bewerbungsbögen und eine Kurzbiografie des Künstlers oder der Künstlerin umfassen. Die Einreichung ist auf dem Postweg oder persönlich im Karlsruher Rathaus bis zum 06. Januar 2017 möglich. Der Sieger wird aus einer sechsköpfigen Jury, die ausschließlich aus Fachkundigen Juroren zusammengesetzt ist, ermittelt. Dem Sieger des Hanna-Nagel-Preises winkt ein Preisgeld in Höhe von 2000€. Weiterhin erhält er eine Ausstellung in der städtischen Galerie und ein eigenes begleitendes Katalogheft. Ebenfalls angedacht ist der Ankauf des Kunstwerks durch das Regierungspräsidium Karlsruhe. Nähere Informationen zu dem ausgeschriebenen Wettbewerb und alle erforderlichen Bewerbungsunterlagen finden sich unter diesem Link Hanna Nagel Preis.



RIJKSSTUDIO AWARD 2017

Zum dritten Mal wird 2017 der Rijksstudio Award vom Rijksmuseum vergeben. Die Aufgabe im Wettbewerb ist es, sich ein Bild des Museums als Inspiration zu downloaden und auf dessen Grundlage eine neue, eigene Interpretation des Werks zu erstellen. Dabei sind alle erdenklichen Kunstformen zugelassen, egal ob Malerei, Fotografie oder Mode Design. Eine fachkundige, internationale Jury wählt aus den Einreichungen die besten drei Preise aus, die mit einem Preisgeld von 10.000€, 2.500€ und 1.500€ prämiert werden. Zusätzlich wird ein Publikumspreis in Höhe von 1.000€ vergeben. Teilnahmeberechtigt sind alle Kunstschaffenden Personen über 18 Jahre. Es handelt sich um einen internationalen Wettbewerb. Die Kunstwerke sind als Bilder in einem der drei Social Media Webseiten Facebook, Twitter oder Instagram hochzuladen und mit dem Hashtag #rijksstudio zu versehen. Die Frist für Einreichungen endet am 15. Januar 2017. Nähere Informationen rund um den Wettbewerb sowie die detaillierten Teilnahmebedingungen finden sich unter diesem Link Rijksstudio Award 2017.


Preis der Nordwestkunst

Dieser Wettbewerb richtet sich an Künstlerinnen und Künstler aus den Bundesländern Niedersachsen, Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein, der Region Westfalen und nahe an der deutschen Grenze gelegenen niederländischen Gemeinden. Die beste Einreichung wird von einer Jury mit einem Preisgeld in Höhe von 3.000€ bedacht und der/die Kunstschaffende erhält im folgenden Jahr eine Ausstellung in der Kunsthalle Wilhelmshaven. Die Vorauswahl wird dabei von zwei internen Juroren getroffen, während die Endauswahl von externen Experten begleitet wird.
Einzureichen sind maximal 20 Abzüge von Fotografien von nicht mehr als zehn verschiedenen Kunstwerken. Zusätzlich können per CD bis zu fünf digitale Medien eingereicht werden. Alle eingereichten Werke müssen deutlich beschriftet sein. Eine Biographie, bestehend aus Lebenslauf, Portraitbild und einer Auflistung bisheriger Ausstellungen muss der Einreichung beiliegen. Von der Einreichung weiterer Materialien ist abzusehen.
Der Einsendeschluss ist der 20. Januar 2017, entscheidend ist hierbei der Poststempel. Nähere Informationen zu den Modalitäten der Ausschreibung finden sich unter diesem Link Preis der Nordwestkunst.


Preis der Darmstädter Sezession für junge Künstler/innen und Förderpreis

Unter der Themenvorgabe „Angstfrei“ vergibt die Darmstädter Sezession einen Preis an junge Künstlerinnen und Künstler. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen unter vierzig Jahren. Die Einreichung muss über ein Online-Formular in deutscher Sprache erfolgen. Eine Jury aus fachkundigen Juroren trifft eine Vorauswahl, nach der 10-12 Teilnehmer ihre Werke in der zum Wettbewerb zugehörigen Ausstellung im Kunstforum der TU Darmstadt ausstellen. Die Ausstellung geht vom 22.04.2017 bis zum 04.06.2017 und endet mit der finalen Preisverleihung. Dem Gewinner winkt ein Preisgeld von 5.000€. Zusätzlich wird ein Förderpreis in Höhe von 2.500€ vergeben. Die Bewerbungsunterlagen sollten einen Lebenslauf, eine Auflistung bisheriger Ausstellungen und besonders gekennzeichnete Fotos der einzureichenden Kunstobjekte beinhalten. Darüber hinaus sind weitere 5-15 Fotos von anderen Arbeiten des Künstlers ausdrücklich erbeten. Anmeldeschluss ist der 27. Januar 2017.
Weitere Informationen zu der Ausschreibung und das benötigte Online-Formular findet sich unter diesem Link Preis der Darmstädter Sezession.

 

Otto Ditscher Preis für Buchillustration

Die Bewerbungsfrist für den im vierjährigen Turnus verliehenen Otto Ditscher Preis endet am 30.01.2017. Der vom Rhein-Pfalz getragene Preis richtet sich an Buchillustratoren und soll hervorragende Arbeiten auf diesem Gebiet würdigen. Der einzureichende Beitrag muss sich an einem von drei Texten orientieren. Pro Text dürfen bis zu fünf Arbeiten eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 14. Mai 2017 statt. Eine Jury wählt den Gewinner und prämiert diesen mit einem Preisgeld von 7.500€. Weiterhin wird ein Förderpreis in Höhe von 2.500€ für Illustratoren unter 40 Jahren vergeben. Bewerbungen sind auf postalischem Weg einzureichen. Die Einreichungen dürfen kein größeres Format als DIN A3 aufweisen, kleine Formate sind allerdings zugelassen. Es müssen mindestens drei und maximal fünf Vorschläge eingesandt werden, die einzeln in Prospekthüllen eingebettet sind. Weitere Informationen über den Kunstwettbewerb, die zu Grund liegenden Texten und eine detaillierte Übersicht über das Verfahren findet sich auf diesem Link Otto Ditscher Preis.


Arnika Hessen Ideenwettbewerb


Unter dem Motto „Wunderwerke – Kunst trifft biologische Vielfalt“ veranstaltet das Projekt Arnika Hessen einen Kunstwettbewerb. Gesucht sind Projekt-Ideen, die sich mit dem genannten Thema auseinandersetzen und im Rahmen des neuen Kunstpfades im Botanischen Garten Marburg ausgestellt werden können. Teilnahmeberechtigt sind alle kunstschaffenden Personen jedes Alters und Geschlechts, die sich durch die Themenvorgabe inspiriert fühlen. Eingereicht werden soll ein Konzept für ein passendes Kunstwerk, zusammengesetzt aus einem beschreibenden Text und ersten Skizzen. Weiterhin muss der zugehörige Anmeldebogen ausgefüllt und unterschrieben beiliegen. Da es sich um einen Ideenwettbewerb handelt, ist von einer Einreichung bereits fertiggestellter Kunstwerke abzusehen. Jede/r Teilnehmer/in und jede teilnehmende Gruppe darf nur einen Vorschlag einreichen. Die Einsendung sollte auf dem Postweg oder per E-Mail bis zum 01. Februar 2017 erfolgen.
Ein Preisgeld wird nicht ausgezahlt, die besten Ideen werden aber in ihrer Umsetzung finanziert. Nähere Informationen dazu sowie die nötigen Bewerbungsunterlagen finden sich unter diesem Link Arnika Hessen Ideenwettbewerb.


„Das Goldene Segel“ – Kunstpreis Bad Zwischenahn


Der Wettbewerb wird 2017 zum sechsten Mal ausgeschrieben und beschäftigt sich mit der Themenvorgabe „Baumwelten“. Inspiriert wird der Wettbewerb durch das Zitat „BÄUME SIND GEDICHTE, DIE DIE ERDE IN DEN HIMMEL SCHREIBT“ von Khalil Gibran. Gesucht sind Arbeiten, die ein Zusammenspiel von Grafik und/oder Malerei mit literarischer Typografie darstellen. Der Sieger des Wettbewerbs erhält ein Preisgeld von 1.500€. Weiterhin werden auch der Zweit- und Drittplatzierte sowie der beste junge Künstler prämiert. Die besten zwanzig Beiträge werden auf Fahnen gedruckt und zwischen Mai und Oktober im Kurpark Bad Zwischenhahn ausgestellt werden. Einzureichen sind acht Kopien des Originals im DIN A4 Format, je ein USB-Stick oder eine CD mit einer Bilddatei des Werkes und eine andere mit der eigenen Biografie, ein ausgedrucktes Exemplar eben dieser Biografie und zuletzt das ausgefüllte und unterzeichnete Bewerbungsformular. Einsendeschluss ist der 28.02.2017. Nähere Informationen zum Wettbewerb finden sich unter diesem Link Goldene Segel Kunstpreis.

Kunstwettbewerb Art & Prison

Unter der Schirmherrschaft von Donata Freifrau Schenck zu Schweinsberg, Vizepräsidentin des Deutschen Roten Kreuzes, findet ein Wettbewerb für Menschen jedes Alters im Strafvollzug, im offenen Vollzug, in Abschiebehaft und im Maßregelvollzug statt. Der Wettbewerb richtet sich an inhaftierte Künstler, die sich mit dem Thema „zwischen hier & dort“ auseinandersetzen möchten. Eine internationale und fachkundige Jury ermittelt die besten Beiträge und prämiert sie mit einem Preisgeld von bis zu 1.000€. Insgesamt werden fünf Plätze prämiert. Ausgewählt werden die Werke, die sich am originellsten und mit der größten Qualität mit dem ausgeschriebenen Thema auseinandersetzen. Es fallen keine Teilnahmegebühren an und eine Kostenbeihilfe für Materialien ist nach Absprache möglich. Neben den genannten Teilnahmebedingungen ist es wichtig, dass das Kunstobjekt zum Zeitpunkt der Einreichung unveröffentlicht ist. Einsendungen sind postalisch bis zum 30. Juni 2017 möglich. Nähere Informationen zum ausgeschriebenen Wettbewerb finden sich unter diesem Link Art und Prision Kunstwettbewerb.



Boesner Art Award

Anmeldeschluß: leider 2014 zum letzten Mal durchgeführt  - aber bitte hier immer mal wieder vorbeischaun, da es sich um einen sehr hochwertigen Kunstpreis handelt. zur Anmeldung


NordArt-Preis / Publikumspreis NORD ART

Anmeldeschluß: 30.11.2016
Kunstwerk Carlshütte, eine gemeinnützige Initiative der ACO Gruppe und der Städte Büdelsdorf und Rendsburg.
zur Webseite


WebKunstGalerie Kunstwettbewerb

Anmeldeschluß: Jeweils am Monatsende
Monatlich stattfindender Kunstwettbewerb Künstler des Monats.
Weitere Informationen

 

Auf jedem Fall wünscht Ihnen die WebKunstGalerie viel Erfolg und Freude beim kreativen Schaffen und bei der Teilnahme an einer der oben aufgeführten Kunstwettbewerbe bzw. Künstlerwettbewerbe!

Künstler des Monats Oktober 2016 Udo von Gelden

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 03 Oktober 2016. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Udo von Gelden

Künstler des Monats Oktober 2016 Udo von Gelden

Spielerische Farbenvielfalt

Die Kunst von Udo von Gelden in wenigen Worten zu beschreiben fällt schwer - zu vielfältig sind seine Kunstwerke - ein Künstler den man nicht auf eine Stilrichrichtung beschränken und sicher auch nicht in eine Schublade stecken kann. Aber gerade das zeichnet ihn, seine Kunst und sein Schaffenswerk aus - eine Vielfältigkeit an Stilen und Techniken - ein Facettenreichtum der fasziniert - immer jedoch gepaart mit einer Tiefe die den Betrachter fesselt und in seine Bilder difundieren lässt - für uns der Grund seine Begabung mit der Auszeichnung Künstler des Monats zu würdigen.

Udo von Gelden hat die Begabung Stimmungen einzufangen und seinen Bildern eine Tiefe zu verleihen. Stimmungen die etwa eine erotische Spannung vermitteln (Akt Nr. 287 und in die Art Girl Serie zu sehen) - doch auch melancholische Momente (wie etwa im Kunstwerk Einsamkeit) und Agilität im farbenfrohen Werk Jimmy Hendrix sind in seinen Werken festgehalten. Das geniale Farbenspiel ist ebenso faszinierend wie das Spiel mit der Schärfe im des Kunstwerkes Jimmy Hendrix.

Auch der digitalen und abstrakten Kunst (New York) widmet sich der Künstler.  In wenigen Strichen vermittelt Udo von Gelden in den Kunstwerken Blackdance und Red Dance dann wieder Formen statt Farbe und konzentriert sich dabei aufs Wesentliche - das breite Spektrum von Kunststilen und Techniken könnte beleibig fortgesetzt werden. Alle Werke haben jedoch eins gemeinsam - sie vermitteln Gefühle, stimmungsvolle Momente die scheinbar durch die Leinwand vom Künstler zum Betrachter überspringen. Einmal davon gefesselt - ist man geneigt mehr über Werke und Künstler erfahren zu wollen...

Über Udo von Gelden:

Bereits als Kind entdeckte von Gelden seine Begeisterung für das Malen und Musik, eine Leidenschaft die ihn nie wieder los lassen sollte. Seine Bilder spiegeln immer sein inneres Wesen wieder, welches vielseitiger nicht sein kann. Daraus entwickeln sich Bilder mit außergewöhnlicher Aussagekraft, die dennoch Spielraum lassen, für eine ganz individuelle Interpretation des Betrachters. Seine Inspiration findet er in der Welt der Musik. Inspiriert von zahlreichen Reisen durch die verschiedensten Länder der Welt entwickelte er als Autodidakt seine außergewöhnliche Malweise. Stilsicher reflektiert er den Geist der Gegenwart ohne sich auf ein direktes Subjekt festzulegen. Von Gelden überzeugt in seinen Werken durch ästhetische Schlichtheit und klare Linien. Zentrale Aspekte wie Farbe, Licht und Kontur werden bei ihm aus einer neuen Sichtweise schöpferisch formuliert. Im Mittelpunkt stehen dabei häufig figurative Kompositionen, die aber bis hin zur Auflösung des Gegenständlichen dem Abstrakten verpflichtet bleiben. Durch die Aneignung zahlreicher Maltechniken, sowohl in Acryl als auch Öl, versteht er es virtuos kontrastreiche Farbkompositionen zu schaffen. Seine Bilder zeigt er auf vielfältigen Präsentationen und sie finden großen Anklang im In- und Ausland, ebenso, wie in zahlreichen Privatsammlungen deren Zahl immer größer wird.

 

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 Udo von Gelden

Kunst in Kasinos

Verfasst von Ivo Haarmann am Dienstag, 02 August 2016. Veröffentlicht in Aktuelles über Kunst

Kunst in Kasinos - Kulturell relevant oder völlig unnötig?

Moderne Kasinos entsprechen nicht mehr dem Klischee, das unsere Gesellschaft noch immer im Kopf hat; sie sind weit entfernt von den verstaubten, altmodischen Spielhallen, die wir aus Filmen kennen. Stattdessen sind Kasinos kulturell erhabene Etablissements, die zur “public art” gezählt werden. Viele Einrichtungen wollen weitaus mehr liefern, als eine Auswahl an Standardspielen - sie versprechen eine historische Atmosphäre und viel Eleganz. Kasinos bieten heute weit mehr als klassisches Glücksspiel, sondern werden immer vielfältiger.

Obwohl dies bedeutet, dass Kasinos zu einem Synonym für Kunst werden, muss man immer noch im Blick haben, dass sie früher häufig dazu genutzt wurden, um dem finanziellen Ruin zu entgehen. Ob ein Kasino also ein Ort der Kreativität sein kann, wird dadurch fraglich. Aber um dies zu beantworten, muss man die Psychologie hinter den Spielhallen genauer beleuchten und analysieren.

Kasinos machen zwar den Anschein, unterhaltsam zu sein, oftmals entsteht aber ebenso der Eindruck, dass sie stets gegen einen spielen und Gewinne erschweren. Ob dies nun stimmt oder nicht - klar ist, dass derartige Unterhaltungseinrichtungen kulturelle Vorzüge und ein ansprechendes Design bieten müssen, um eine Atmosphäre zu schaffen, in der Besucher sich wohlfühlen. Je entspannter ein Kunde sich fühlt, desto mehr Spaß hat er an der Aktivität und gibt so auch sein Geld bereitwilliger aus. Obwohl dies durchaus seinen Sinn hat, erscheinen derartige Bemühungen kulturell irrelevant in einer solchen Umgebung, denn sie sollen nur einen bestimmten Zweck erfüllen.

Außerdem ziehen einige Spieler einen traditionelleren Ansatz noch immer vor: Sie brauchen keine unnötige Dekoration, sondern wollen einfach nur spielen und natürlich gewinnen. In diesem Fall sind Online-Kasinos ihrer modernen Konkurrenz weit überlegen. Marken wie Betway bieten eine visuell ansprechende Website, die nicht überladen wirkt; der Fokus liegt nicht darauf, die Umgebung zu verändern, sondern der Kunde steht im Vordergrund. Bei der großen Auswahl an Slots, die hier zur Verfügung stehen, oder die man auch überall sonst im Internet finden kann, sieht man ganz deutlich, dass das Freizeitvergnügen als solches am stärksten gewichtet wird.

Nun wollen wir noch einmal zurück auf die ursprüngliche Frage kommen, ob Kunst in Kasinos relevant ist oder nicht. Letztendlich kommt es wohl auf den Standort ebenso wie auf persönliche Präferenzen an. Für richtige Kasinos ist Kunst eine gelungene Art, mehr Abwechslung in die ganze Sache zu bringen und sich vom Stereotypen abzuheben. Bei Online-Kasinos besteht keinerlei Grund für derartige Zusätze, da ohnehin kein Klischee besteht.

 

 

Künstler des Monats Mai 2016 Achim Marx

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 24 April 2016. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Achim Marx

Künstler Mai 2016 Achim Marx

Es gibt viele Anhänger, aber mindestens genauso viele Kritiker, der abstrakten Kunst. Darüber lässt sich streiten, was in der Vergangenheit zu genüge und in der Zukunft auch Gegenstand der künstlerisch, konstruktiven Konversation sein wird.

Aber lassen Sie uns diesen scheinbaren Konflikt ein wenig näher betrachten, was gerade bei dem von uns ausgesuchten Kunstwerken von Achim Marx besonders anschaulich verdeutlicht werden kann. Für diese Konfliktauflösung, innerhalb der abstrakten Malerei, haben wir anerkennend den Künstler Achim Marx dafür zum Künstler des Monats gekürt.

Seine Kunstwerke zeichnen sich durch eine fulminante Farbenpracht aus. Gezielt wird hier mit ruhigen und aggressiven Farben gespielt und zaubert eine gewisse Kraft und wahrnehmbaren Widerspruch auf die Leinwand. Die ruhigen harmonischen Farben sind dabei in der Regel im Bildhintergrund, wohingegen die vollen satten Farben im Vordergrund des Kunstwerkes sind. Verstärkt wird dieser Effekt durch reliefartige Strukturen, die mit bestimmten Farben kombiniert werden und zusätzlich den räumlichen und farblichen Abstand herausheben.

Dieser farbliche Kontrast wird geschickt durch eine Symbiose von Spachtel und Pinsel komplementiert – so werden Strukturen auf der Leinwand manifestiert, die grazil miteinander harmonisieren. Diese Harmonie von Spachtel und Farbe unterstreicht dabei zusätzlich den Kontrast von weichen und harten Farben. So werden reliefartige Strukturen erzeugt, die einen Betrachter dazu anregen Objekte zu erkennen - bzw. diese in den Bildern zuerst subtil erkennbar sind - und den abstrakten Charakter der Malerei des Künstlers untermauern. Diese Subtilität bannt den Betrachter und lässt ihn in eine andere Welt entgleiten – im Sog des Wiederspruchs taucht der Betrachter in die Kunstwerke ab, um eben diesen Widerspruch dann selbst im Bild zu lösen, für sich aufzulösen – ja vielleicht sogar seine eigene Identität auf der Suche nach Harmonie zu klären…

Diese faszinierenden Techniken sind fast immer in den Bildern des Künstlers zu erkennen, sodass dieser seinen eigenen Stil erschaffen hat und die Identität des Künstlers in seinen Kunstwerken wiederzuerkennen ist. Das hat uns dazu bewogen die Kunstwerke und den Künstler besonders zu würdigen. Wir sagen dem Künstler Dankeschön und wünschen den harmoniesuchenden Betrachter auf der Reise zu sich selbst viel Spaß beim Betrachten der Kunstwerke…

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 Achim Marx

Künstler des Monats September 2015 Volkmar Wischnewski

Verfasst von Ivo Haarmann am Samstag, 29 August 2015. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Volkmar Wischnewski

Künstler September 2015 Volkmar Wischnewski

In diesem Monat stellen wir Ihnen einen Künstler vor, auf den das Persönlichkeitsprofil eines  "Tausendsassa" wahrscheinlich noch nicht ausreicht, um die facettenreichen Begabungen von Volkmar Wischnewski ansatzweise zu beschreiben.

Was spricht uns bei der Kunst besonders an? Sind es nicht die Emotionen, die in uns geweckt werden, wenn wir ein Kunstwerk betrachten? Genau das erreicht der Künstler Volkmar Wischnewski, dessen Kunst als emotionale Malerei beschrieben werden kann. Dabei malt der Künstler oftmals intuitiv, also situationsbedingt. Aber auch erlebte Eindrücke verarbeitet er in seinen Werken. Der Künstler, der sich erst wieder seit Mitte 2013 intensiver mit der Malerei beschäftigt, wählt dabei oft maritime Motive oder Portraits.

Der Künstler Volkmar Wischnewski vermittelt in seinen farbenfrohen Kunstwerken ein Gefühl von Freiheit - Unbekümmertheit und Lebensfreude - die schnell auf den Betrachter überspringt.

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 Volkmar Wischnewski

Spontanrealismus

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 11 Mai 2015. Veröffentlicht in Kunststile

Spontanrealismus

Spontanrealismus, das Wechselspiel von Farben, Linien und Flächen

Spontanrealismus ( "plötzlich", "ohne bewusste Überlegung", "einem inneren Antrieb folgend" oder "für die Umgebung oft überraschend") ist eine Kunstrichtung, die von dem österreichischen Künstler VOKA begründet wurde. Mit der von ihm begründete Stilrichtung „Spontanrealismus“ erschafft er einen ganz eigenen, unverwechselbaren Malstil, der aus der Dynamik des Augenblickes entsteht. Im Spontanrealismus wird die Realität  aus einer momentanen Gefühlslage heraus neu zu erfinden versucht. VOKA bannt in farbenstarken Gemälden seine Motive auf die Leinwand, eindrucksvoll und konzentriert.
Mit Spontanrealismus definiert er nicht nur seinen dynamischen und emotionsstarken Umgang mit der Farbe, sondern auch lässt auch Rückschlüsse auf den agilen Charakter des Künstlers zu. Spontanrealismus ist keine bestimmte Technik. Diese Kunstrichtung ist vielmehr die Summe von verschiedenen Fertigkeiten und Techniken gepaart mit intuitiver Dynamik und Emotion. VOKA war gezwungen das Tempo beim Arbeiten deutlich zu beschleunigen, weil die Farben schneller trockneten. Am Ende entsteht jedes Bild in nur kurzer Zeit.
Im Spontanrealisums vereinen sich:

  • ein neues Qualitätsbewusstein;
  • Konzentration auf Positives;
  • wiederentdeckte Ernsthaftigkeit;
  • inhaltliche Relevanz und traditionelle Zeitgeist entsprechenden Interpretation.

VOKA: Begründer der Spontanrealismus

VOKA ist ein österreichischer Maler und Künstler sowie Erfinder und Vertreter des Spontanrealismus. 1965 geboren und aufgewachsen im ländlichen Puchberg am Schneeberg, verbrachte VOKA die meiste Zeit mit seinem Großvater. VOKA erkannte schon als Kind seine künstlerische Leidenschaft. Sein Großvater schenkte ihm seinen ersten Malkasten mit Ölfarben und einer Schwarz-Weiß Malanleitung. Rasch entwickelte sich aus dem anfänglichen Interesse eine Leidenschaft. Den ersten Kontakt zur Kunstwelt war, wenn er als Kind beim örtlichen Kiosk Fachmagazine mit Bildern berühmter Maler kaufte. VOKA hat keine akademische Kunst-Ausbildung und als Künstler ist er ein Autodidakt. Wichtige persönliche Erfahrungen für sein künstlerisches Wirken sammelt er während eines einjährigen Aufenthaltes in Amerika und Kanada. Über kleine Banken und Cafés hin zu Galerien und Kunstmessen baute VOKA sich über Jahre über seine Ausstellungstätigkeiten sein Renommee auf.
Als Signet für seine Kunst prägte er den Begriff “Spontanrealismus”, unter diesem Begriff er die wiederentdeckte Ernsthaftigkeit in der zeitgenössischen Kunst verstanden wissen will. Die von VOKA entwickelte Kunstrichtung  entstand aus dem Zusammenspiel von Aquarell-, Acryl- und Ölmalerei. Seine Bilder sind spontan, dynamisch und nicht nur abstrakt. Seine Werke finden sich heute rund um den Erdball in öffentlichen und privaten Sammlungen. VOKAs Ausstellungstätigkeit findet auf nationaler wie internationaler Ebene statt.
Seine Werke zeigen das Alltägliche und doch Allgegenwärtige aus verschiedensten Situationen der Gegenwart. VOKAs Motive stellen u. A.  Personen, Stadtbilder, Gegenstände oder Momente aus dem Sport dar.


Erwin Kastner

Erwin Kastner ist freischaffender bildender Künstler. Er ist am 18. Februar 1957 in Haag geboren. Auseinandersetzung mit verschiedenen Techniken: Grafik Aquarell, Acryl. Öl, Glas und Skulpturen. Kastner arbeitet im Freien, unmittelbar vor dem Motiv. Sein dynamischer Malduktus lässt moderne Menschenbilder entstehen. Dessen Dynamik der Farben sich völlig frei von den zeichnerischen Vorgaben zu entwickeln scheint und in Wechselwirkung mit der durch die Linien vorgegebenen Struktur steht.

 

Künstler des Monats Mai 2015 Karin Kneifel

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 13 April 2015. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Karin Kneifel

Künstlerin Mai 2015 Karin Kneifel

In diesem Monat präsentieren wir Ihnen eine Künstlerin, die die Kunstrichtung "Spontanrealismus" für sich entdeckt hat und mit ausdrucksstarken, farbenfrohen Kunstwerken  uns „ Spontan“ in gute Laune versetzt.

Der "Spontanrealismus" ist eine neue Kunstrichtung, die auf den österreichischen Künstler VOKA zurückzuführen ist und sich immer mehr in der Kunstwelt etabliert.

Wenn Tiere als Motiv für Kunstwerke gewählt werden, würde uns das im ersten Moment nicht unbedingt ansprechen. Doch wenn diese Motive mit unterschiedlichen Maltechniken, in diesem Fall die harmonische Mischung aus Öl,- Kreide- und Acrylmalerei und eine Momentausnahme eines Blickes die dieses Tier in einem besonderen Augenblick hat, wie zum Beispiel der schmachtende Blick eines Mops bevor er sein "Speckleckerli" bekommt, dann bewegen wir uns in dem Bereich, wo es interessant und  auch sehr erheitern sein kann.

Dieses haben wir bei der Betrachtung der Kunstwerke von Karin Kneifel gefunden und möchten Sie einladen uns in Ihre Online-Galerie zu begleiten, um eine lebenslustige Künstlerin zu finden, deren Arbeiten bei der Betrachtung anstecken und Lust machen in eine spontane Welt abzutauchen.

Also, seien sie "Spontan":

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 Karin Kneifel

Künstler des Monats Februar 2015 Peter Wall

Verfasst von Ivo Haarmann am Mittwoch, 28 Januar 2015. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Peter Wall

Künstler Februar 2015 Peter Wall

In diesem Monat präsentieren wir Ihnen einen Künstler, der in seinen symbolträchtigen Kunstwerken die Widersprüchlichkeit der Traumwelt und der "wirklichen Welt" aufzulösen vermag.

Eine neue "Wirklichkeit" entsteht - ungewohnte und kuriose Gegenstände, Themen und Motive schmelzen und verbinden sich und lassen uns abtauchen in eine Welt, die zum Nachdenken aber auch zum Schmunzeln einlädt.

Wie auch in Dali´s surrealistischen Werken bedient sich der Künstler Peter Wall der Symbolik und verwendet Gegenstände, die er mit sozialkritischen Themen überzieht aber dennoch detailliert ausmalt.

Einmal Mehr freuen wir uns einen Künstler auf unserer Plattform zu präsentieren, dessen Kunstwerke Spiegelbilder der Gesellschaft und  intime Einblicke in die Gefühlswelt des Künstlers erlauben.

Sehen Sie mit uns in den Spiegel:

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Künstler des Monats November 2014 Rüdiger von Wenckstern

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 03 November 2014. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Rüdiger von Wenckstern

Künstler November 2014 Rüdiger von Wenckstern

In diesem Monat freuen wir uns, Ihnen einen sehr schillernden und pulsierenden Künstler zu präsentieren, Rüdiger von Wenckstern.

In den verschiedenen Kunstrichtungen wie abstrakte Malerei, Fotografie und Digitaltechnik (Dramfolismus), präsentiert Rüdiger von Wenckstern seine Kunstwerke farbenfroh und ausdruckstark. Mitunter vermittelt er eine pure Lebenskraft und Freunde an der Kunst, die aus dem Bilderrahmen zu springen scheint.

Er selbst sagt über sich und seine Kunst:
"Für mich ist die Farbe der Stoff, aus dem ich meine Bilder male und forme. Es ist einerlei, welches Werkzeug wir benutzen, um der Natur ein Stück ihrer Schönheit zu berauben und sie anschließend auf unsere Weise zu verwandeln."

Sicherlich gibt es viele unbekannte Maler. Das Betrachten der Kunstwerke oder eines der Werke kann zu einem beglückenden Erlebnis führen, welches ein anderes nicht bietet. Was hat es an sich, dass es einen so in den Bann schlägt? Dass es einem den Atem verschlägt, sich der Seele bemächtigt? Ich würde sagen, vermuten, es ist das, was wir Kunst nennen.

Wir arbeiten mit Materialien, die kein Leben besitzen, das wir ihnen jedoch verleihen. Dem Künstler gelingt es, einem unbelebten Material oder Gegenstand Leben einzuhauchen. Ein Werk berührt uns, wenn es Seele besitzt, Eigenleben annimmt und seine Seele zeigt. Darin liegt das Wesen der Kunst.

Auch möchten wir die Laudatio seines langjährigen Freundes und Galerist Andreas Hötzel über Rüdiger von Wenckstern Ihnen nicht voreinhalten,  die unsere Meinung widerspiegelt.

„Eine der dynamischen, mit Kraft geballten und mit Humor gepaarten Künstlerpersönlichkeiten, die man an Originalität kaum zu übertreffen vermag. In seinen Exponaten spiegelt sich seine Lebenskraft, Spontanität, humorvolle, witzige Intelligenz wider.“

Lassen Sie sich von dieser lebensfrohen Kunst inspirieren und tauchen sie mit uns ein, in die WebKunstGalerie von Rüdiger von Wenckstern, unseren Künstler des Monats.

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Rüdiger Wenckstern

Künstler des Monats September 2014 Steven T. Schreiber

Verfasst von Ivo Haarmann am Dienstag, 05 August 2014. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Steven T. Schreiber

Künstler September 2014 Steven T. Schreiber

Wir haben uns in diesem Sommer sehr von dem Künstler Steven T. Schreiber inspiriert gefühlt und möchten auf seine einzigartige Kunst aufmerksam machen.

Nachdem sich das Team von Webkunstgalerie  intensiv mit seinen Werken auseinandergesetzt hat, haben wir uns dazu entschlossen, in diesem Monat Steven T. Schreiber die Kunstauszeichnung  „Künstler des Monats“ zu verleihen.

Wir freuen uns, Ihnen im Folgenden einen Überblick über Steven T. Schreibers Person und sein Schaffen zu geben. Vor 49 Jahren wurde Steven T. Schreiber in Görlitz geboren. Heute lebt der Künstler in Istein und Rümmingen. Hier befindet sich auch das Atelier des Künstlers. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft zur Kunst. Im Alter von 12 Jahren war es eine Federzeichnung, die der Künstler rückblickend als Schlüsselmoment bezeichnet. In seiner frühen Schaffensphase, die Zeit vor der Jahrtausendwende, war sein Schaffen geprägt von Kritik und Zweifel an der politischen Situation und den Lebensumständen. In diesen frühen Jahren entdeckte Steven T. Schreiber auch seine Begeisterung für den Surrealismus. Eine besondere Faszination übten zu diesem Zeitpunkt die Werke Salvador Dalis auf den Künstler aus. Diese Faszination für den Surrealismus war prägend für die erste große Schaffensphase Schreibers. In einer Zeitspanne von mehr als 30 Jahren entstanden ca. 400 vom Surrealismus geprägte Ölgemälde und in etwa 300 surrealistische Graphiken und Blätter.

Betrachtet man die Werke dieser Zeit, ist der starke Einfluss, den Dali auf Schreiber genommen hat, mehr als offensichtlich. Gemälde wie „luzider Traum“ oder „wenn die Bienen gehen, gehen wir“ lassen den starken Einfluss, den Dali auf Schreiber in dieser Zeit ausgeübt hat, nicht verleugnen.

Im Jahr 2000 ist dann eine große Wende im Schaffen des Künstlers offensichtlich. Es scheint, als habe Schreiber mehr und mehr zu seinem eigenen Stil gefunden. Der Surrealismus tritt in den Hintergrund. Im Vordergrund steht nunmehr die Kreisform. Diese hat Schreiber schon seit Kindestagen fasziniert: „interessiert mich vor allem der Freiraum zwischen den Kreisen: der Raum, der entsteht, wenn sich drei Kreise aneinanderfügen und berühren. Die Unendlichkeit nach Innen – die mir als Kind innerhalb des quadratischen Denkens nicht nachvollziehbar erschien – hat sich mir nun erschlossen: Wenn ich in einen Freiraum zwischen drei Kreisen erneut einen Kreis einpasse, erhalte ich gleich drei neue Freiräume. So geht das endlos weiter – ein tatsächliches mögliches Ende erscheint nie.“ Das Thema „Kreis“ wird zum zentralen Punkt in den Werken Schreibers. Schreiber hat sich sein Handwerk selbst beigebracht. Gleich ob Zeichnungen oder Skulpturen in unterschiedlichen Techniken, alles hat sich der Künstler autodidaktisch angeeignet. Ein Projekt, dem sich Steven T. Schreiber seit 2013 widmet ist „Erz der Zwerg“, ein sich ab und an wandelndes Kunstwerk auf Wanderschaft, das stets auf der Suche nach einem Standort ist. In diesem Projekt spiegelt sich ach das Motto des Künstlers wider: „Wesentlich ist nicht so sehr, was genau vor unseren Augen liegt, sondern vielmehr die Art des Blickes und die Aufmerksamkeit mit dem wir uns ihm zuwenden.“

Schon seit 1978 präsentiert Steven T. Schreiber seine Werke einem interessierten Publikum auf zahlreichen Ausstellungen und Vernissagen. Vor allem in der Region Südbaden werden die Werke des Künstlers immer wieder ausgestellt. Gerne übernimmt der Künstler auch Auftragsarbeiten aus den Bereichen Restauration, Wand und Deckengemälde, Porträt-malerei und Fassadenmalerei. Er scheint klar politisch Stellung zu beziehen, wie z.B. im Hauptraum seiner Galerie, mit dem Gemälde:

  Wie nennen wir es eigentlich 

Ein satirischer Unterton ist durchaus sichtbar und auch gewollt.

Spielerische und kindliche Züge verarbeitet Schreiber in den Schneewittchen- und Erzreihen, die ihn sehr lebhaft und leidenschaftlich als Künstler wirken lassen.

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Künstler des Monats Mai 2014 Hubertus Brunstering

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 01 Juni 2014. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Hubertus Brunstering

Künstler des Monats Mai 2014 Hubertus Brunstering

Wir freuen uns auch diesen Monat wieder einen Künstler des Monats präsentieren zu dürfen.

Das Team von Webkunstgalerie hat sich nach einer ausgiebigen Auseinandersetzung mit seinen Werken in diesem Monat dazu entschlossen, die Kunstauszeichnung „Künstler des Monats“ an Hubertus Brunstering zu vergeben.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick geben über den Künstler und sein Schaffen.
 
Hubertus Brunstering wurde 1955 in Horstmar geboren. Der Künstler hat sich durch die Teilnahme an zahlreichen Workshops und Seminaren bei anerkannten Künstlern stets künstlerisch weiterentwickelt.

Auf diesem Entwicklungsweg gab es jedoch eine Konstante: die Liebe zur Farbigkeit.

Brunstering selbst bezeichnet sich als Allround-Talent: nicht nur als Künstler ist er aktiv, sondern auch als Schriftsteller und Musiker in der Rockband Freshen. Nicht die realistische Wiedergabe steht im Schaffen des Künstlers im Vordergrund, sondern vielmehr abstrahierte Formen und Farben: „In meinen Werken verbinden sich Form, Farbe und Struktur als Gestaltungselemente zu einem komplexen Gesamtwerk. Dadurch ergibt sich ein visueller Reiz und schafft Spannungen, die den Beobachter auffordert zu verweilen, Neues zu entdecken und eine Verbundenheit durch innere Zufriedenheit mit dem Werk zu finden“, so der Künstler.
 
Für Hubertus Brunstering ist Kunst der Rausch der Farben. In der Kunst sieht der Künstler eine Möglichkeit, über das Sichtbare hinaus zu gehen. In seinen Werken gibt Brunstering nicht das Sichtbare wieder, sondern macht vielmehr sichtbar. Schwerpunkte der Malerei in Acryl und Öl sind vor allem Landschaften und Akte. Aber auch abstrakte Gemälde in Acryl und Öl in verschiedenen Formaten und Porträts sind Teil des künstlerischen Schaffens.

Geprägt ist das Schaffen Brunsterings durch Paul Klee. Wie auch Paul Klee herrscht in den Gemälden des Künstler eine Dominanz weniger Elemente: abstrakte Formen, Punkte und Linien. Besonders bei einigen Gemälden wie „St. Gertrudis“ oder  „white church with bridge“ sind die Einflüsse des Kubismus deutlich. Die Gemälde, die hauptsächlich in Acryl und Öl sind, entwickelt der Künstler Bilder mit außergewöhnlicher Aussagekraft, die dem Betrachter nichtsdestoweniger einen klaren Spielraum für eigene Interpretationen lassen.

Hubertus Brunstering ist außerdem Initiator und Gründungsmitglied der im Jahr 2005 gegründeten Künstlergruppe 050505. Er ist hier verantwortlich für die Organisation von Ausstellungen, Workshops und die Pressearbeit. Die Künstlergruppe 050505 fühlt sich keiner Kunstrichtung verpflichtet und kennt keine stilistische Einengung.

Seit 2005 realisiert die Künstlergruppe ein bis zwei große Ausstellungen im Jahr, auf denen auch Werke von Hubertus Brunstering einem interessierten Publikum präsentiert werden. Allerdings stellt der Künstler seine Werke auch auf eigenständigen Veranstaltungen außerhalb der Künstlergruppe 050505 aus. So hat Hubertus Brunstering in den vergangenen Jahren an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen oder diese auch selbst organisiert. Die Palette reicht dabei von Workshops, Tagen der offenen Tür bis hin zu Förderveranstaltungen.

Insgesamt wurden die Werke von Hubertus Brunstering seit 1997 auf mehr als zwanzig verschiedenen regionalen und überregionalen Einzel- und Gruppendarstellungen ausgestellt. So waren die Werke Hubertus Brunsterings auch in diesem Jahr bereits Ende April/Anfang Mai auf dem Hof Schröder-Leugermann in Horstmar zu bewundern. Und auch weitere Ausstellungen sind für 2014 geplant. So zum Beispiel auf dem Rosenmarkt in Horstmar.

Wenn Sie sich einen Eindruck von den Werken Hubertus Brunsterings machen möchten, empfehlen wir Ihnen, das Webkunstgalerie Profil des Künstlers zu besuchen.

Hier präsentieren wir Ihnen eine Auswahl an Werken des Künstlers.

                                                                      

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 Hubertus Brunstering

 

 Der Künstler Hubertus Brunstering

Wachsmalerei

Verfasst von Ivo Haarmann am Samstag, 29 März 2014. Veröffentlicht in Kunststile

Encaustic – der Kunststil aus der Antike

Schon in der griechischen Antike war die Blütezeit der Encaustic-Malerei – also vor über 5000 Jahren – und sie ist keine Erfindung der heutigen Zeit. Nur langsam wird diese Technik der Malerei wieder neu entdeckt. Encaustic nennt sich diese Malerei, bei der Wachs als Bindemittel für Farbpigmente dient und diese unter Hitzeeinwirkung vermalt werden. Abgeleitet wird das Wort aus dem Griechischen "encauston", das übersetzt "einbrennen" bedeutet. Die Künstler der Antike erhitzten ihre selbst hergestellten Malwerkzeuge über glühenden Kohlenbecken, um die Wachsfarben flüssig auf Holz, Stein oder Elfenbein aufzutragen. Die Gefahr der langsamen Vergiftung war damals jedoch sehr hoch. Durch das Erhitzen der Farben, die mit Metalloxyden belastet waren, atmeten sie diese giftigen Dämpfe ein. Heute sind die Farben in den verschiedensten Farbtönen in Fachgeschäften erhältlich und völlig ungiftig. Elektrisch heizbare Malgeräte sowie Malgründe wie Leinwand, Holz, Glas und Papier gibt es in reicher Auswahl. In der Encaustic-Malerei kann sowohl gegenständlich als auch abstrakt gemalt werden. Es entstehen Strukturen, die durch ihren Farbglanz und die Tiefenwirkung bestechen. In Geschichten der griechischen und lateinischen Dichter berichten diese über die faszinierende Realität von Encaustic-Bildern.
Die berühmten ägyptischen Mumienporträts im Britischen Museum in London und dem Nationalmuseum Kairo sind hervorragende Zeugnisse dieser Kunst. Wandmalerei in Pompeji oder in der alten Pinakothek in München sind Zeugen dieser vergangenen Zeit. Auch an der Tranjanssäule in Rom wurden Spuren von Encaustic entdeckt. Encaustic-Bilder haben leuchtende Farben und einen außergewöhnlich schönen Glanz. Sie zeichnen sich durch eine verblüffende Haltbarkeit aus, vergilben nicht, dunkeln nicht nach und bekommen keine Schwundrisse. Die Oberfläche von Encaustic-Bildern kann allenfalls stumpf oder matt werden, wie Sie es auch bei Kerzen beobachten können. Dafür ist es ein Naturprodukt. Nehmen Sie dann ein weiches Tuch und polieren Sie das Bild einfach wieder auf. Eindrucksvoll erklärt Ulrike Kröll in dem 6-tlg. WORKSHOP Schritt für Schritt, wie das Malen mit heißem Wachs funktioniert.





Encaustic – Workshop, Folge 1/6:


Grundtechniken
Encaustic – Workshop, Folge 2/6:


Blick aufs Meer
Encaustic – Workshop, Folge 3/6:


Encaustic – Workshop, Folge 4/6:


Hügellandschaft - Encaustic – Workshop, Folge 5/6:


Küstenlandschaft - Encaustic – Workshop, Folge 6/6:

Keilrahmen- und Leinwandbilder

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 08 Dezember 2013. Veröffentlicht in Produkte für Künstler

Keilrahmen- und Leinwandbilder

Keilrahmen- und Leinwandbilder günstig online kaufen

Vorteile eines Online-Kaufes in Hinsicht auf Leinwandbilder Man kann Keilrahmenbilder aller Art ohne Probleme im Internet finden und zu günstigen Preisen erwerben. Das Besondere an Leinwandbildern mit Keilrahmen ist, dass man stets die Möglichkeit hat, tolle Designs zu finden, nicht nur in Hinsicht auf die Motive, sondern auch bezüglich des Materials. Ein Keilrahmen ist ein einfaches Holzkonstrukt, das mit einer aufgespannten Leinwand versehen wird. Wer moderne Leinwandbilder auf Keilrahmen kaufen möchte (z.B. bei www.wandbilderxxl.de), findet bei zahlreichen Online-Shops passende Angebote vor. Signifikant ist dabei meist, dass man die Möglichkeit hat, von einem exzellenten Preis-Leistungs-Verhältnis zu profitieren. Auch die Auswahl an Bildern dieser Art gilt im Internet als sehr groß, sodass jeder das findet, was er sucht, ganz gleich, für welches Motiv oder für welche Größe man sich interessiert.

Die richtigen Movtive auf Leinwandbildern finden

Dank der riesigen Produktauswahl, die sich auf Keilrahmenbilder bezieht, findet jeder garantiert das Bild, das am ehesten den eigenen Vorstellungen entspricht. So hat man etwa die Möglichkeit, ein Leinwandbild online zu kaufen, das mit Städte- oder Kunstmotiven bestückt ist. Auch in Hinsicht auf die Auswahl ist anzumerken, dass jeder Anspruch erfüllt wird. XXL-Bilder dieser Art erfreuen sich etwa einer besonders großen Beliebtheit. Abgerundet werden die vielen Vorteile, mit denen Bilder auf Keilrahmen daher kommen, durch die Langlebigkeit des Konstruktes, auf dem eine Motivleinwand gedruckt wird. Mindestens drei bis vier cm an Massivholzrahmen sorgen dafür, dass Qualität und eine gewisse Langlebigkeit stets großgeschrieben werden.

Eng mit dem jeweiligen Anbieter kooperieren

Man sollte, sofern man Keilrahmenbilder erwerben möchte, stets eng mit dem jeweiligen Anbieter im Internet kooperieren. Ähnlich wie beim Kauf von Fashion ist es häufig schwierig, virtuell das richtige Produkt zu finden. Es gibt jedoch einige Anbieter, bei denen man die Möglichkeit hat, sich Muster von kleineren Bildern dieser Art zukommen zu lassen, um eine Vorstellung zum Endprodukt zu erhalten. In vielen Fällen kann man auch die Beschaffenheit der Leinwände und das genaue Motivdesign vor der jeweiligen Produktbestellung selbst bestimmen. Dies ist vor allem dann praktisch, wenn man etwa eigene Designs auf dem jeweiligen Keilrahmenbild vorfinden möchte. Diese schickt man zuvor online an den jeweiligen Anbieter, der sie bei Bedarf auch in HD-Qualität umwandeln kann.

Künstler des Monats September 2013 Marina Rosemann

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 01 September 2013. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Marina Rosemann

Künstler des Monats September 2013 Marina Rosemann

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung Ihrer Werke, haben wir uns dazu entschlossen Marina Rosemann zum Künstler des Monats September zu küren.


Alles Tuti - oder was?
Die sich selbst im Tuti-Wahn bezeichnende Künstlerin Marina Rosemann vermittelt mit Ihren Werken eine sympatische Unbeschwertheit. Die Künstlerin transportiert dabei mit den runden Formen Ihrer kubistisch anmutigen Frauenkörper nicht nur Ihren eigenen Stil - sondern vermittelt mit Ihnen Ihre ganz persönliche Lebensphilosophie. Eine Lebensphilosophie die auf Freiheit und eben dieser Unbekümmertheit beruht. Sie rüttelt ungewollt hinsichtlich eines durch die Gesellschaft verkorksten sehr eingeschränkten Schönheitsideals wach und veredelt den Begriff der Schönheit, entfesselt Ihre eigene Ungezwungenheit derart, dass der Betrachter unmittelbar in den Bann Ihrer Kunstwerke mit enorm hohen Wiedererkennungsgrad geraten...

                                                                           

 

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Marina Rosemann

Die Künstlerin Marina Rosemann

Klassizismus

Verfasst von Ivo Haarmann am Freitag, 30 August 2013. Veröffentlicht in Kunststile

Der Kunststil Klassizismus

Klassizismus

Der Begriff Klassizismus leitet sich von dem Wort Klassik ab, was schon ein wesentlicher Hinweis auf die Grundzüge dieser Stilepoche ist. Mitte des 18. Jahrhunderts erfolgte eine starke Hinwendung zum klassischen Altertum, wie sie bereits in der Renaissance schon einmal stattgefunden hatte. Geradlinige und klare Formen lösten die Verspieltheit des Barock und des Rokoko ab.

Entstehung des Klassizismus

Die Epoche des Klassizismus dauerte etwa von 1740 bis 1840. Die zeitgeschichtlichen Einflüsse sind im Wesentlichen die Umbrüche in der Gesellschaft durch die Französische Revolution und die Industrialisierung. Neben Adelshöfen und Kirche werden nun auch vermehrt Staat und Bürgertum zu Auftraggebern von Kunst und bringen ein ganz neues Verständnis und Bewusstsein mit. Die Rückbesinnung auf die klaren Formen der Antike wird zudem durch die ersten spektakulären Ausgrabungen in Pompeji gefördert. 1755 erscheinen die ersten Schriften von Johann Joachim Winkelmann, in der er die griechische Kunst über die römische stellt und so eine weitreichende Debatte über die Antike auslöst.

 

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