Künstler des Monats

Künstler des Monats November 2014 Rüdiger von Wenckstern

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 03 November 2014. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Rüdiger von Wenckstern

Künstler November 2014 Rüdiger von Wenckstern

In diesem Monat freuen wir uns, Ihnen einen sehr schillernden und pulsierenden Künstler zu präsentieren, Rüdiger von Wenckstern.

In den verschiedenen Kunstrichtungen wie abstrakte Malerei, Fotografie und Digitaltechnik (Dramfolismus), präsentiert Rüdiger von Wenckstern seine Kunstwerke farbenfroh und ausdruckstark. Mitunter vermittelt er eine pure Lebenskraft und Freunde an der Kunst, die aus dem Bilderrahmen zu springen scheint.

Er selbst sagt über sich und seine Kunst:
"Für mich ist die Farbe der Stoff, aus dem ich meine Bilder male und forme. Es ist einerlei, welches Werkzeug wir benutzen, um der Natur ein Stück ihrer Schönheit zu berauben und sie anschließend auf unsere Weise zu verwandeln."

Sicherlich gibt es viele unbekannte Maler. Das Betrachten der Kunstwerke oder eines der Werke kann zu einem beglückenden Erlebnis führen, welches ein anderes nicht bietet. Was hat es an sich, dass es einen so in den Bann schlägt? Dass es einem den Atem verschlägt, sich der Seele bemächtigt? Ich würde sagen, vermuten, es ist das, was wir Kunst nennen.

Wir arbeiten mit Materialien, die kein Leben besitzen, das wir ihnen jedoch verleihen. Dem Künstler gelingt es, einem unbelebten Material oder Gegenstand Leben einzuhauchen. Ein Werk berührt uns, wenn es Seele besitzt, Eigenleben annimmt und seine Seele zeigt. Darin liegt das Wesen der Kunst.

Auch möchten wir die Laudatio seines langjährigen Freundes und Galerist Andreas Hötzel über Rüdiger von Wenckstern Ihnen nicht voreinhalten,  die unsere Meinung widerspiegelt.

„Eine der dynamischen, mit Kraft geballten und mit Humor gepaarten Künstlerpersönlichkeiten, die man an Originalität kaum zu übertreffen vermag. In seinen Exponaten spiegelt sich seine Lebenskraft, Spontanität, humorvolle, witzige Intelligenz wider.“

Lassen Sie sich von dieser lebensfrohen Kunst inspirieren und tauchen sie mit uns ein, in die WebKunstGalerie von Rüdiger von Wenckstern, unseren Künstler des Monats.

Zur Online Kunstgalerie von Rüdiger Wenckstern

Rüdiger Wenckstern

Künstler des Monats September 2014 Steven T. Schreiber

Verfasst von Ivo Haarmann am Dienstag, 05 August 2014. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Steven T. Schreiber

Künstler September 2014 Steven T. Schreiber

Wir haben uns in diesem Sommer sehr von dem Künstler Steven T. Schreiber inspiriert gefühlt und möchten auf seine einzigartige Kunst aufmerksam machen.

Nachdem sich das Team von Webkunstgalerie  intensiv mit seinen Werken auseinandergesetzt hat, haben wir uns dazu entschlossen, in diesem Monat Steven T. Schreiber die Kunstauszeichnung  „Künstler des Monats“ zu verleihen.

Wir freuen uns, Ihnen im Folgenden einen Überblick über Steven T. Schreibers Person und sein Schaffen zu geben. Vor 49 Jahren wurde Steven T. Schreiber in Görlitz geboren. Heute lebt der Künstler in Istein und Rümmingen. Hier befindet sich auch das Atelier des Künstlers. Schon früh entdeckte er seine Leidenschaft zur Kunst. Im Alter von 12 Jahren war es eine Federzeichnung, die der Künstler rückblickend als Schlüsselmoment bezeichnet. In seiner frühen Schaffensphase, die Zeit vor der Jahrtausendwende, war sein Schaffen geprägt von Kritik und Zweifel an der politischen Situation und den Lebensumständen. In diesen frühen Jahren entdeckte Steven T. Schreiber auch seine Begeisterung für den Surrealismus. Eine besondere Faszination übten zu diesem Zeitpunkt die Werke Salvador Dalis auf den Künstler aus. Diese Faszination für den Surrealismus war prägend für die erste große Schaffensphase Schreibers. In einer Zeitspanne von mehr als 30 Jahren entstanden ca. 400 vom Surrealismus geprägte Ölgemälde und in etwa 300 surrealistische Graphiken und Blätter.

Betrachtet man die Werke dieser Zeit, ist der starke Einfluss, den Dali auf Schreiber genommen hat, mehr als offensichtlich. Gemälde wie „luzider Traum“ oder „wenn die Bienen gehen, gehen wir“ lassen den starken Einfluss, den Dali auf Schreiber in dieser Zeit ausgeübt hat, nicht verleugnen.

Im Jahr 2000 ist dann eine große Wende im Schaffen des Künstlers offensichtlich. Es scheint, als habe Schreiber mehr und mehr zu seinem eigenen Stil gefunden. Der Surrealismus tritt in den Hintergrund. Im Vordergrund steht nunmehr die Kreisform. Diese hat Schreiber schon seit Kindestagen fasziniert: „interessiert mich vor allem der Freiraum zwischen den Kreisen: der Raum, der entsteht, wenn sich drei Kreise aneinanderfügen und berühren. Die Unendlichkeit nach Innen – die mir als Kind innerhalb des quadratischen Denkens nicht nachvollziehbar erschien – hat sich mir nun erschlossen: Wenn ich in einen Freiraum zwischen drei Kreisen erneut einen Kreis einpasse, erhalte ich gleich drei neue Freiräume. So geht das endlos weiter – ein tatsächliches mögliches Ende erscheint nie.“ Das Thema „Kreis“ wird zum zentralen Punkt in den Werken Schreibers. Schreiber hat sich sein Handwerk selbst beigebracht. Gleich ob Zeichnungen oder Skulpturen in unterschiedlichen Techniken, alles hat sich der Künstler autodidaktisch angeeignet. Ein Projekt, dem sich Steven T. Schreiber seit 2013 widmet ist „Erz der Zwerg“, ein sich ab und an wandelndes Kunstwerk auf Wanderschaft, das stets auf der Suche nach einem Standort ist. In diesem Projekt spiegelt sich ach das Motto des Künstlers wider: „Wesentlich ist nicht so sehr, was genau vor unseren Augen liegt, sondern vielmehr die Art des Blickes und die Aufmerksamkeit mit dem wir uns ihm zuwenden.“

Schon seit 1978 präsentiert Steven T. Schreiber seine Werke einem interessierten Publikum auf zahlreichen Ausstellungen und Vernissagen. Vor allem in der Region Südbaden werden die Werke des Künstlers immer wieder ausgestellt. Gerne übernimmt der Künstler auch Auftragsarbeiten aus den Bereichen Restauration, Wand und Deckengemälde, Porträt-malerei und Fassadenmalerei. Er scheint klar politisch Stellung zu beziehen, wie z.B. im Hauptraum seiner Galerie, mit dem Gemälde:

  Wie nennen wir es eigentlich 

Ein satirischer Unterton ist durchaus sichtbar und auch gewollt.

Spielerische und kindliche Züge verarbeitet Schreiber in den Schneewittchen- und Erzreihen, die ihn sehr lebhaft und leidenschaftlich als Künstler wirken lassen.

 

Künstler des Monats Mai 2014 Hubertus Brunstering

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 01 Juni 2014. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Hubertus Brunstering

Künstler des Monats Mai 2014 Hubertus Brunstering

Wir freuen uns auch diesen Monat wieder einen Künstler des Monats präsentieren zu dürfen.

Das Team von Webkunstgalerie hat sich nach einer ausgiebigen Auseinandersetzung mit seinen Werken in diesem Monat dazu entschlossen, die Kunstauszeichnung „Künstler des Monats“ an Hubertus Brunstering zu vergeben.

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen kurzen Überblick geben über den Künstler und sein Schaffen.
 
Hubertus Brunstering wurde 1955 in Horstmar geboren. Der Künstler hat sich durch die Teilnahme an zahlreichen Workshops und Seminaren bei anerkannten Künstlern stets künstlerisch weiterentwickelt.

Auf diesem Entwicklungsweg gab es jedoch eine Konstante: die Liebe zur Farbigkeit.

Brunstering selbst bezeichnet sich als Allround-Talent: nicht nur als Künstler ist er aktiv, sondern auch als Schriftsteller und Musiker in der Rockband Freshen. Nicht die realistische Wiedergabe steht im Schaffen des Künstlers im Vordergrund, sondern vielmehr abstrahierte Formen und Farben: „In meinen Werken verbinden sich Form, Farbe und Struktur als Gestaltungselemente zu einem komplexen Gesamtwerk. Dadurch ergibt sich ein visueller Reiz und schafft Spannungen, die den Beobachter auffordert zu verweilen, Neues zu entdecken und eine Verbundenheit durch innere Zufriedenheit mit dem Werk zu finden“, so der Künstler.
 
Für Hubertus Brunstering ist Kunst der Rausch der Farben. In der Kunst sieht der Künstler eine Möglichkeit, über das Sichtbare hinaus zu gehen. In seinen Werken gibt Brunstering nicht das Sichtbare wieder, sondern macht vielmehr sichtbar. Schwerpunkte der Malerei in Acryl und Öl sind vor allem Landschaften und Akte. Aber auch abstrakte Gemälde in Acryl und Öl in verschiedenen Formaten und Porträts sind Teil des künstlerischen Schaffens.

Geprägt ist das Schaffen Brunsterings durch Paul Klee. Wie auch Paul Klee herrscht in den Gemälden des Künstler eine Dominanz weniger Elemente: abstrakte Formen, Punkte und Linien. Besonders bei einigen Gemälden wie „St. Gertrudis“ oder  „white church with bridge“ sind die Einflüsse des Kubismus deutlich. Die Gemälde, die hauptsächlich in Acryl und Öl sind, entwickelt der Künstler Bilder mit außergewöhnlicher Aussagekraft, die dem Betrachter nichtsdestoweniger einen klaren Spielraum für eigene Interpretationen lassen.

Hubertus Brunstering ist außerdem Initiator und Gründungsmitglied der im Jahr 2005 gegründeten Künstlergruppe 050505. Er ist hier verantwortlich für die Organisation von Ausstellungen, Workshops und die Pressearbeit. Die Künstlergruppe 050505 fühlt sich keiner Kunstrichtung verpflichtet und kennt keine stilistische Einengung.

Seit 2005 realisiert die Künstlergruppe ein bis zwei große Ausstellungen im Jahr, auf denen auch Werke von Hubertus Brunstering einem interessierten Publikum präsentiert werden. Allerdings stellt der Künstler seine Werke auch auf eigenständigen Veranstaltungen außerhalb der Künstlergruppe 050505 aus. So hat Hubertus Brunstering in den vergangenen Jahren an zahlreichen Veranstaltungen teilgenommen oder diese auch selbst organisiert. Die Palette reicht dabei von Workshops, Tagen der offenen Tür bis hin zu Förderveranstaltungen.

Insgesamt wurden die Werke von Hubertus Brunstering seit 1997 auf mehr als zwanzig verschiedenen regionalen und überregionalen Einzel- und Gruppendarstellungen ausgestellt. So waren die Werke Hubertus Brunsterings auch in diesem Jahr bereits Ende April/Anfang Mai auf dem Hof Schröder-Leugermann in Horstmar zu bewundern. Und auch weitere Ausstellungen sind für 2014 geplant. So zum Beispiel auf dem Rosenmarkt in Horstmar.

Wenn Sie sich einen Eindruck von den Werken Hubertus Brunsterings machen möchten, empfehlen wir Ihnen, das Webkunstgalerie Profil des Künstlers zu besuchen.

Hier präsentieren wir Ihnen eine Auswahl an Werken des Künstlers.

                                                                      

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 Hubertus Brunstering

 

 Der Künstler Hubertus Brunstering

Künstler des Monats September 2013 Marina Rosemann

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 01 September 2013. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Marina Rosemann

Künstler des Monats September 2013 Marina Rosemann

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung Ihrer Werke, haben wir uns dazu entschlossen Marina Rosemann zum Künstler des Monats September zu küren.


Alles Tuti - oder was?
Die sich selbst im Tuti-Wahn bezeichnende Künstlerin Marina Rosemann vermittelt mit Ihren Werken eine sympatische Unbeschwertheit. Die Künstlerin transportiert dabei mit den runden Formen Ihrer kubistisch anmutigen Frauenkörper nicht nur Ihren eigenen Stil - sondern vermittelt mit Ihnen Ihre ganz persönliche Lebensphilosophie. Eine Lebensphilosophie die auf Freiheit und eben dieser Unbekümmertheit beruht. Sie rüttelt ungewollt hinsichtlich eines durch die Gesellschaft verkorksten sehr eingeschränkten Schönheitsideals wach und veredelt den Begriff der Schönheit, entfesselt Ihre eigene Ungezwungenheit derart, dass der Betrachter unmittelbar in den Bann Ihrer Kunstwerke mit enorm hohen Wiedererkennungsgrad geraten...

                                                                           

 

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Marina Rosemann

Die Künstlerin Marina Rosemann

Künstler des Monats Juni 2013 Thomas Müller

Verfasst von Ivo Haarmann am Dienstag, 21 Mai 2013. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Thomas Müller

Künstler des Monats Juni 2013 Thomas Müller

 

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung seiner Werke, haben wir uns dazu entschlossen Thomas Müller zum Künstler des Monats Juni zu küren.

                                                                              Alles ist denkbar!

Seinen Leitspruch zieht man gerne beim Betrachten seiner Kunstwerke mit ein.

Feine Linien lassen einen klaren Umriss des Motives erkennen  - denkt man.

Die Verwendung seiner Aquarelltechnik lässt jedoch jede Form des Weiterdenkens zu.

Gerade diese Art, sich in seiner Kunst auszudrücken, hat uns an seinen Kunstwerken fasziniert.

 

Tauchen sie mit uns ein:

Malerische Worte scheinen zwar einfach gezeichnet zu sein, dennoch lassen sie zum Weiterdenken anregen.

 

 

 

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Thomas Müller

Der Künstler Thomas Müller

Künstler des Monats April 2013 Manfred Laskowski

Verfasst von Ivo Haarmann am Samstag, 06 April 2013. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Manfred Laskowski

Künstler des Monats April 2013 Manfred Laskowski

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung seiner Werke, haben wir uns dazu entschlossen, Manfred Laskowski zum Künstler des Monats Januar zu küren. Wir freuen uns Ihnen unseren Künstler des Monats April vorstellen zu dürfen: Manfred Laskowski.

Wenige Farben, gezielte Striche zeichnen diesen Künstler in seinen Werken aus. Ein Narr wäre dieses anzunehmen. Wir haben bewusst den Künstler des Monats April deswegen ausgewählt, um auf die Einfachheit von Farb- und Maltechnik aufmerksam zu machen. Unser prämierter Künstler  veranschaulicht eindrucksvoll, wie Kunst auch sein kann: Ansätze schaffen, mit gezielt wenig Einsatz und ohne Erwartungshaltung. Manfred Laskowski ist ein sehr naturverbundener Zeitgenosse und zieht die Kraft aus jener welchen. Für Manche langweilig - Wir aber sehen eine Farbe die unser Künstler benutzt. Besonders in diesen langen Tagen des anhaltentenden Winters. Die Farbe Aquamarin.

Er kristallisiert im hexagonalen Kristallsystem mit der chemischen Formel Be3Al2Si6O18, hat eine Härte von 7,5 bis 8 und eine Dichte von 2,6 bis 2,9 g/cm³. Die Farbe ist durch Beimengungen von Titan- oder zweiwertigen Eisen-Ionen blassblau, Strichfarbe weiß. Der nach dem Edelstein benannte Farbton ist ein farbsattes Grünblau. Wenn man WIKIPEDIA  glauben mag. Wir aber sehen das Bündnis der  Erneuerung.  Alles kommt aus dem Wasser und alles geht in das Wasser.  Tauchen sie mit uns ein in die unergründbaren Tiefen  und betrachten sie die Bilder unseres Künstlers des Monats Manfred Laskowski.

 

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Manfred Laskowski

Der Künstler Manfred Laskowski (Selbstportrait)

Künstler des Monats Januar 2013 Arne Vierlinger

Verfasst von Ivo Haarmann am Donnerstag, 03 Januar 2013. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Arne Vierlinger

Künstler des Monats Januar 2013 Arne Vierlinger

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung seiner Werke, haben wir uns dazu entschlossen, Arne Vierlinger zum Künstler des Monats Januar zu küren. Wir freuen uns Ihnen unseren Künstler des Monats Januar vorstellen zu dürfen: Arne Vierlinger.

 

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Arne Vierlinger

Der Künstler Arne Vierlinger

Künstler des Monats Dezember 2012 Annelie Jagenholz

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 25 November 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Annelie Jagenholz

Künstler des Monats Dezember 2012 Annelie Jagenholz

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung Ihresr Werke, haben wir uns dazu entschlossen, Annelie Jagenholz zum Künstler des Monats Dezember zu küren. Wir freuen uns Ihnen unsere Künstlerin des Monats Dezember vorstellen zu dürfen: Annelie Jagenholz (weitere Beschreibungen folgen in Kürze).

 

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Annelie Jagenholz

Die Künstlerin Annelie Jagenholz

Künstler des Monats November 2012 Sabine Koschier

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 21 Oktober 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Sabine Koschier

Künstler des Monats November 2012 Sabine Koschier

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung seines Schaffens, haben wir uns dazu entschlossen, Sabine Koschier zum Künstler des Monats November zu küren.

Wir freuen uns Ihnen unserer Künstlerin des Monats November vorstellen zu dürfen: Sabine Koschier. Besonders ihre Serie „Endangered – schau mir in die Augen, Mensch“ hat uns sehr beeindruckt und überzeugt. Sabine Koschiers künstlerischer Schwerpunkt liegt schon seit einigen Jahren auf der Abbildung bedrohter Tierarten. So ist es einerseits die Detailtreue und Ihre künstlerische Fertigkeit, die uns überzeugt hat - aber noch stärker haben uns die transportierten Gefühle zur Nominierung bewegt. Leider ist diese Schönheit der Kunstwerke unmittelbar gekoppelt mit einer Traurigkeit - der Traurigkeit von Ausrottung von Tieren und der Zerstörung von natürlichen Lebensräumen - für uns "Kunst mit Charakter" die uns nicht nur mahnen soll, sondern uns auch zum Aktionismus bewegen sollte uns für bedrohte Tiere einzusetzen, denn eigentlich - wenn wir (als Menschheit) ehrlich zu uns selbst sind - haben wir zuoft weggeschaut...

„Das Tier ist die Jagdbeute, das Produktionsgut, das Unterlegene, der Begleiter, das Kuschelwesen. Tiere sind entweder wild oder werden vermenschlicht. Tiere sind aber nicht nur Objekte, sondern sie sind auch Individuen mit einer eigenen Seele. Tiere sind schützens- und achtenswert“, das sagt die Künstlerin selbst über ihr Schaffen.

Tiere sind nicht nur Objekte, sondern sie sind eigenständige Individuen mit einer eigenen Seele. Das will Sabine Sabine Koschier mit ihren Werken, die vorrangig mit ihrem bevorzugten Kunstmaterial, der Acrylfarbe, erstellt werden, vermitteln.

Ihre Bilder zeigen zumeist Tiere, die kurz vor der Ausrottung stehen. Auf allen ihren Bildern stellen die Lebewesen einen Blickkontakt mit dem Betrachter her. Sie werfen ihm einen tiefen Blick zu, der zu einem stillen Zwiegespräch aufrufen soll und unweigerlich zu der Frage nach dem „Warum?“ führt. Der direkte Blick leitet nicht nur eine nonverbale Kommunikation mit dem Betrachter ein, sondern stellt das Tier auch auf gleichberechtigte Ebene. Die Künstlerin legt dabei einen großen Wert auf eine realistische Darstellung. Die Aussagekraft ihrer Werke wird verstärkt durch intensive Farben. Sabine Koschier liegt bei ihren Gemälden viel daran, einen bestimmten Gefühlsausdruck zu vermitteln. So dienen ihr als Vorlage entweder entsprechenden Abbildungen oder aber sie versucht im Tierpark selbst eine Foto mit einem direkten Blick zu ergattern.

Doch nicht nur bedrohte Tierarten werden im „Endangered“ Zyklus abgebildet. Auch bedrohten Pflanzenarten hat sich die Künstlerin gewidmet.

Schon von frühester Kindheit an war die 1965 in München geborene Künstlerin von der Natur fasziniert. Und auch ihr künstlerisches Talent zeigte sich bereits in frühester Jugend. Nach einigen Semestern an der Ecole du Louvre in Paris kehrte Sabine Koschier in ihre Heimat zurück und entschloss sich zunächst dazu, sich einem soliden Berufsfeld zu widmen. Sie studierte Architektur. Doch statt nach dem erfolgreich absolvierten Studium sich auf das Häuserplanen zu konzentrieren, richtete die Künstlerin ihren Fokus auf Farbenlehre und Lichtgestaltung.

Als Projektarchitektin entwarf sie dabei die Wand- und Stützenverkleidungen sowie die leuchtende Farbgestaltung der Eingangsbereich und der Bahnsteigbereichs des U-Bahnhofs Candidplatz in München.

Doch ihre Liebe zu Natur und zur Tierwelt ließ sie bald wieder zu ihrer eigentlichen Leidenschaft zurückkehren: der Kunstmalerei. Besonders fasziniert ist Sabine Koschier dabei von den Affen, nicht nur, weil sie die nächsten Verwandten des Menschen sind, sondern auch, weil sie über ein Bewußtsein verfügen. Menschenaffen verfügen über die Fähigkeit, sich in andere Wesen mental hineinzuversetzen. Sie können in die Zukunft denken.

Eine Reise nach Borneo hat die Malerin Sabine Koschier tief beeindruckt. Dort werden die Urwälder für Landwirtschaftsflächen in massiver Weise zerstört. In einem der wenigen verbliebenen Rest-Paradiese des Regenwaldes hatte die Künstlerin ein Treffen mit Jacky, einer ausgewachsenen Orang-Utan-Dame. Ein Schlüsselerlebnis für die Künstlerin. Dieses Erlebnis hat sie auf Leinwand gebannt und auch in unzähligen weiteren Gemälden spiegelt sich die Vorliebe der Künstlerin zu sämtlichen Affenarten wie Schimpansen und Gorillas wider. „Mit meiner Kunst und meinen Büchern möchte ich an die Kraft und Schönheit, die uns die Natur schenkt, erinnern. Mein Herz schlägt für alle Arten, besonders für die bedrohten Tierarten und ganz besonders für die der Menschenaffen“, auf diese Weise schildert Sabine Koschier ihre Vorliebe selbst.

Neben den Affen sind es aber auch die sogenannten „Krafttiere“, die die Künstler mit Vorliebe als Vorlage für ihre Gemälde verwendet: Tiger, Geparden, Löwen, Bären, Elefanten oder auch Delphine.

Sabine Koschier vertritt dabei die Auffassung, dass jeder Mensch ein „Krafttier“ besitzt. Ein Wesen der Natur, das ihn nicht nur beschützt, sondern auch den richtigen Weg weisen. „Krafttiere schenken ihre Kraft, ihr Wissen und ihre Weisheit“, so die Künstlerin.

Doch Sabine Koschier widmet nicht nur ihre Gemälde bedrohten Tierarten. 2012 gründete sie den ALLERART Verlag, der sich auf liebevoll gestaltete Kunst-Bilderbücher, die Kindern die Schönheit der Natur näher bringen sollen, konzentriert. Im Oktober 2012 erscheint das Kunstbilderbuch „Jacky“. Das weiter oben bereits angesprochene Schlüsselerlebnis, das Treffen mit dem Orang Utan Jacky im Regenwald von Borneo, hat die Künstlerin in diesem liebevoll gestalteten Bilderbuch kinderfreundlich erfasst. Von jedem verkauften Buch geht 1 Euro als Spende an BOS-Deutschland eV. BORNEO ORANGUTAN SURVIVAL (BOS) ist die weltweit größte Primatenschutzorganisation, die sich für das Überleben der Orang-Utans auf Borneo einsetzt.

Zwar steht die Tierwelt im Vordergrund des Schaffens der Künstlerin, doch ist es nicht allein darauf beschränkt. Sabine Koschier widmet sich zudem der Porträtmalerei. Hier stehen vor allem bekannte Persönlichkeiten im Zentrum ihres Schaffens. Besonders bemerkenswert ist auch hier der Fokus auf den Blick. Wie auch bei Koschiers Tierabbildungen spielt auch bei ihren Porträts der Blick eine besondere Rolle. Ihre Porträts fasst sie unter dem Namen „V.I.P Lounge – sind wir nicht alle ein bisschen V.I.P.?“ zusammen: Im Vordergrund der Werke stehen dabei die Fragen: Was fasziniert uns an den Stars und Idolen unserer Zeit? Für was stehen

die, was uns an uns selbst fehlt? Kraft, Charisma, Mut, Geld...? Und die Antwort: Sind wir nicht alle V.I.P.???

Sabine Koschier nimmt auch Auftragsarbeiten entgegen. Ihrer Auffassung nach ist ein gemaltes Portrait weitaus mehr als nur die Kopie eines Fotos. In ihren Porträts setzt sie sich mit individuellen Gefühlen und Situation auseinander, die in der Malerei ihren Ausdruck finden sollen. Besonders großen Wert legt die Künstlerin, wie bei allen ihren Werken, auf den Blick. An diesem feilt sie stets in besonderem Maß, denn die Augen sind, so die Künstlerin, „das Fenster zur Seele“.

Sabine Koschiers Werke können in diesem Jahr noch in der Ausstellung „Das verlorene Paradies" in der Galerie im Alten Feuerwehrgerätehaus, Irlachstr. 5, 83043 Bad Aibling vom 26. Oktober bis 18. November 2012 betrachtet werden.

Koschiers Schaffen ist Kunst mit einer Mission. Gerade in der heutigen Zeit, in der unzählige Tierarten vom Aussterben bedroht sind, bringt sie durch ihre Kunst den Betrachter zum Nach- und vielleicht sogar zum Umdenken. Es besteht kein Zweifel, dass sie sich mit dieser Intention die Auszeichnung „Künstler des Monats“ mehr als verdient hat.

 

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Sabine Koschier

Die Künstlerin Sabine Koschier

Künstler des Monats Oktober 2012 Carlo Cazals

Verfasst von Ivo Haarmann am Mittwoch, 05 September 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Carlo Cazals

Künstler des Monats Oktober 2012 Carlo Cazals

Nach einer eingehenden und ausführlichen Betrachtung seines Schaffens, haben wir uns dazu entschlossen, Carlo Cazals zum Künstler des Monats Oktober zu küren. Kunst zu schaffen heißt nicht ein vermeintliches Abbild der Realität zu produzieren. Vielmehr geht Kunst weitaus tiefer. Sie sollte nicht nur an der Oberflächlich und der Fassade kratzen, sie muss tiefer gehen. Und genau diese Auseinandersetzung mit der Seele ist Schwerpunkt der Werke von Carlo Cazals. Cazals setzt sich mit der inneren Bestimmung des menschlichen Wollens auseinander und bringt die tiefgründige Dämonie, die in jeder Seele verborgen liegt, ans Licht.

Carlo Cazals wurde mit einer Doppelbegabung geboren: Malen und Gesang. Beide Talente förderte er in gleichem Masse in langjährigen Studien. Cazals ist ausgebildeter Tenor. Gerade diese Doppelbegabung verleiht ihm einen großen Vorteil in Vergleich zu anderen Künstlern, denn ohne die Musik würden seine Werke mit Sicherheit einen großen Teil ihrer außerordentlichen Expressivität einbüßen.

Die Musik spielt im Leben des Künstlers neben der Kunst eine große Rolle. Konzerte an der Volksbühne Berlin, im Dornröschen in Nejmegen und im Paradiso sind nur ein kleiner Ausschnitt aus seinem musikalischen Schaffen. Cazals singt auf Veranstaltungen, auf Festen und in Kirchen und das mit der Inbrunst eines Gestrandeten. Enrico Caruso ist dabei sein großes Vorbild und seine Palette reicht von Gospel über Country bis hin zur Oper.

Cazals Kunstwerke sind dabei genauso vielfältig wie die inneren Dämonen in jedem von uns und es ist nicht möglich, sie einer speziellen Stilrichtung zuzuweisen. Stattdessen können Cazals Werke dem Surrealismus, dem Psychologisch - Phantastischem Realismus als auch dem Expressionismus zugeordnet werden. Doch auch Psychogramme und Satiren gehören zum Gesamtwerk des Künstlers.

Skuriller Irrationalismus

Cazals entwickelte sämtliche dieser Stilrichtungen weiter und setzte sich viele Jahre mit der inneren Bestimmung des menschlichen Wollens auseinander. Aus diesem Prozess heraus, war es Cazales möglich, seinem Schaffen einen Namen zu geben. Die Bezeichnung Skurriler Irrationalismus war als Oberbegriff seines Schaffens entstanden. Eine ganz eigene Stilrichtung, die das Hauptanliegen, das er in allen seinen Werken verfolgt und ans Licht bringen will, zusammenfasst: Die tiefgründigen, seelischen Dämonen und der grenzenlose Leidensweg des Menschen.

Betrachtet man Cazales Vita, kommt man nicht umhin, an die alten Meister zu denken. Aufgewachsen in Hamburg St. Pauli in ärmlichen Verhältnissen erhielt er für seine künstlerischen Ambitionen keinerlei Verständnis oder Unterstützung. Sowohl der Vater als auch der Großvater waren Seemänner. Doch er hat zu seinen Ambitionen gestanden und sein künstlerischen Ziel beharrlich verfolgt. Das Kunst dabei tatsächlich eine brotlose Kunst ist, hat er über viele Jahre am eigenen Leib erfahren und hielt sich zumeist mit Gelegenheitsjobs über Wasser. Seine Schule war das Leben und so hat sich seiner eigenen Angabe nach durchs „Leben studiert“, „den Menschen ins Gesicht gesehen und daraus seine Lehren gezogen“: Diese Lehren und Erkenntnisse bedeuten für Cazales wahren Reichtum.

Geprägt wurde Cazales auch durch die vielen Jahren, in denen er seine Lehrerin Getrud Prisch gepflegt hat. Er selbst bezeichnet diese Erfahrung als „eigentliche Schule“.

Cazales permanente Selbstreflektion ist der Antrieb seines Schaffens und der Anspruch an seine Arbeit ist groß. Dabei besitzt er tatsächlich den durchaus gesunden Wahnsinn, sich selbst bereits zu Lebzeiten als Genie zu bezeichnen.

Denn die unablässige Reflektion seiner selbst ist endlos, rastlos, gleichzeitig jedoch der ureigene Antrieb für den Schaffenden. Carlo Cazals’ Anspruch an sich und seine Arbeit ist hoch. Und er besitzt den gesunden Wahnsinn, sich Genie zu nennen. Noch zu Lebzeiten.

Was zeichnet die Kunst von Carlo Cazales aus?

Es besteht kein Zweifel, sämtliche Gemälde Cazales zeichnen sich durch expressive und kraftvolle Farben aus, die zwischen Figuration und Abstraktion changieren. Der Interessenfokus liegt dabei auf dem Unterbewußten, der Seele, auf Kräften, die jenseits jedes rationalen Verständnisses liegen und den Menschen ansich in Frage stellen. Der Betrachter soll innerlich bewegt und aufgerüttelt werden.

Jahrzehntelange Übung im Zeichnen hat sich in Cazales Unterbewußtsein derart eingebrannt, dass seine Werke schon nahezu durch Naturkraft entstehen. Cazals sieht sich hierbei als Seismograph, der seine inneren Erschütterungen gestalterisch auf den Punkt bringt.

Bevorzugt malt er mit Acrylfarben, doch auch Zeichnungen zählen zu seinem Schaffenswerk. Besonders bemerkenswert ist, dass der Künstler in manchen Fällen seine Werke unterhalb des Bildteils mit skizzenhaften Notizen versieht. Aussagen wie „Bildung ist, wer etwas merkt – oder nicht merkt“ oder auch „Wir sind weit entfernt zu ahnen, was wir mit Vaterfigur meinen“ führen gerade auf Vernissagen dazu, die Betrachter noch eindringlicher zum Denken anzuregen.

Sein Stil überspringt jegliche Natürlichkeit der Dinge. Cazales setzt gleich beim Erhabenen an und macht damit deutlich, dass es ihm definitiv nicht um eine plumpe Wiedererkennung geht, sondern um Bedeutung und Geist.

Cazals Zeichnungen erscheinen optisch konträr zu den großen Formen und Farbflächen auf seinen Acrylgemälden. Die Zeichnungen sind mit feinsten Strichen sorgfältig komponiert. Auch hier stehen surreale Themen im Vordergrund. Die Zeichnungen erscheinen zumeist grotesk, surreal und bestechen doch durch eine extreme Tiefgründigkeit und Poetik. Ins Auge sticht der Hang zu verspielten Details,

an denen man sich in der Tat kaum satt sehen kann. Gesellschaftskritik, Spott und Ironie blitzen in den geheimnisumwobenen, überraschenden Kompositionen aus Fabelwesen, Trollen, Menschen, Tieren, Körperteilen Engeln und Gegenständen hervor. Skurriler Irrationalismus in seiner Reinform.

Cazals malt all das, wovon andere träumen. Er gibt seinen Gedanken, Phantasien, Ängsten, Alltagslasten und dem tiefen Seelenleben einen Ausdruck. Dabei erscheint Cazals selbst als ein sehr introvertierter Mensch, der sich am liebsten sich selbst und seiner Kunst widmet.

Es besteht kein Zweifel, Carlo Cazals hat es definitiv verdient, der Künstler des Monats Oktober zu sein. Mit seinem Schaffen bringt er Tiefe in eine zumeist oberflächliche Welt, die durch Glanz und Glitter die Abgründe der Seele oftmals vergessen lässt. Cazals hält uns mit seinen Werken einen Spiegel vor, er weckt auf und regt dabei an über unser eigenes Seelenleben nachzudenken. Dabei sind nicht nur die Augen und ästhetisches Empfinden gefragt, sondern vielmehr ein scharfer Verstand. Will man Cazals Bilder verstehen, muss man die Bereitschaft mitbringen, sich auf diese und ihren tiefen Aussagehalt einzulassen.

 

 

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Carlo Cazals

Der Künstler Carlo Cazals

Künstler des Monats September 2012 Albert Weber

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 27 August 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Albert Weber

Künstler des Monats September 2012 Albert Weber

In diesem Monat möchten wir den Künstler Albert Weber zum Künstler des Monats küren.

Das künstlerische Schaffenswerk des aus der Schweiz stammenden Künstlers Albert Weber ist äußerst vielseitig. Einerseits schafft Albert Weber abstrakte Kunstwerke - die Interpretationsfreiraum zulassen - andererseits spürt man bei Ihm die Detailtreue und den Hang zum Perfektionismus - dem perfekten Pinselstrich - nicht nur in der Ausführung und Umsetzung - sondern auch in der Planung und der Benennung seiner Werke. Man spürt eine tiefe Bi-Polarität - die sich in seinem eigenem Kunststil dem Weberismus (der Vereinigung von abstrakter und realer Kunst in einem Kunststil !) voll entfaltet. Dieser Kampf ist nicht nur in den beiden Kunststilen wiederzufinden sondern auch in der Kombination von Formen und Farbe. Die  eigentliche Kernaussage wird dadurch geschickt "untermalt". So ist der Hals eines Storches sehr realisitisch gemalt - weiss und lang - das was dieses Tier so kennzeichnet - der Körper abstrakt mit Farben verfremded. Das Gesicht einer Eule - mit Ihrem Kennzeichen - Ihren großen Augen unverändert und so realistisch wie möglich widergegeben - aber Ihr Körper wiederum abstrakt variiert. Hitlers Kopf - leicht "ver-rückt" - die eigentliche Position des Kopfes aber weiß und leer. Ebenso die "führende Hand" - die nicht an Ihrem Platz zu sein scheint - Stilmittel genial kombiniert - spitz aber mit unendlicher Widersprüchlichkeit - dennoch auf den Punkt gebracht!  
Diesen Kampf zweier völlig unterschiedlicher Stilrichtungen in einer neuen Stilrichtung zu vereinigen ist nicht nur ein Versuch - sondern gemalte Realität eines neuen Kunststils.

Werke von Albert Weber machen dadurch auf sich aufmerksam und fesseln nachdem man sich seiner Kunst hingibt und den Künstler in seiner Ganzheit in seinen Werken erfahren darf. Kunstwerke von Albert Weber haben einen hohen Wiedererkennungsgrad - sein Stil ist eindeutig aber anders - gegensätzlich aber doch anziehend - widersprüchlich aber dennoch harmonisch - in einem Wort - Weberistisch !

 

 

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Quici

Der Künstler Albert Weber

Künstler des Monats Mai 2012 Nicola Quici

Verfasst von Ivo Haarmann am Dienstag, 08 Mai 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Nicola Quici

Künstler des Monats Mai 2012 Nicola Quici

In diesem Monat möchten wir den Künstler Nicola Quici zum Künstler des Monats küren.

Dolce Vita gepaart mit eigener Ausdrucksform und Formschönheit haben uns in diesem Monat zu den italienischen Maler Nicola Quici geführt. Eine Hommage an die Weiblichkeit und runde Formen. Wir haben einen renommierten Künstler wiedergefunden, den wir Ihnen gerne präsentieren möchten, um in seiner Fantasie von Form und Farbe einzutauchen.

Tauchen Sie mit uns ein in eine Welt von Form und Farbe - die fesselt und in eine andere eigene Welt entschwinden lässt.

 

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Quici

Der Künstler Nicola Quici

Künstler des Monats April 2012 Annika John

Verfasst von Ivo Haarmann am Sonntag, 08 April 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Annika John

Künstler des Monats April 2012 Annika John

In diesem Monat möchten wir die 16jährige Künstlerin Annika John zur Künstlerin des Monats küren.

Nicht nur weil wir junge Künstler gerne unterstützen, sondern weil wir ein einen jungen Menschen in den Kunstwerken entdeckt haben, der kompromisslos seine Gefühlwelt mit uns teilt. Umso bemerkenswerter, wenn aus der Generation Google junge Persönlichkeiten hervortreten, die sich mit Kunst auseinandersetzten und wie in diesem Fall,  uns mit wunderbaren Kunstwerken überraschen.

Ihre Art ihre Umwelt zu betrachten und in Bilder zu verarbeiten, ist überraschend und faszinierend zugleich. Klare Linien und Formen mischen sich mit Farbwolken und lassen so Bilder entstehen, die zum Verweilen einladen. Tauchen sie mit uns ein in die fabelhafte Welt der Annika…

 

zur Online Kunstgalerie von Sabrina Seck

 

Annika-John

Die Künstlerin Annika John

Künstler des Monats Februar 2012 Fritz Bleichert

Verfasst von Ivo Haarmann am Montag, 30 Januar 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats

Jeden Monat küren wir einen herausragenden Künstler - diesmal: Fritz Bleichert

Künstler des Monats Februar 2012 Fritz Bleichert

Diesen Monat küren wir Fritz Bleichert zum Künstler des Monats Februar.

Kunst zu beschreiben ist nie ganz einfach - doch diesmal fällt es mir besonders schwer... Dennoch wird der Versuch gewagt das Wesentliche und den Kern des künstlerischen Schaffens von Fritz Bleichert zu erfassen und wiederzugeben. Ich möchte besonders die folgenden zwei Punkte hervorheben, die mich persönlich angesprochen und gefesselt haben.


1. Bilder mit Persönlichkeit und Charakter:

Kunst als kreative Ausdrucksweise ist umso perfekter - je typischer ein eigener Kunststil erkennbar und ausgeprägt ist. Ein hoher Wiedererkennungsgrad deutet auf die Einzigartigkeit eines Künstlers hin. Kunstwerken derart seinen eigenen Stempel aufzudrücken, das kein anderer Künstler dieser Welt etwas Vergleichbares schafft - ich glaube diese Fähigkeit zeichnet den Künstler Fritz Bleichert in besonderem Maße aus. Ich behaupte nun einen echten "Bleichert" wegen seiner Eindeutigkeit und Markanz erkennen zu können. Diese Tatsache allein für sich stehend ist eine Würdigung und Auszeichnung wert.

Die eigentliche Fesselung und Kraft-Entfaltung entsteht aber primär durch eine ganz andere Qualität!

2. Naive Vollendung oder Vollendete Naivität

Beim Betrachten der Kunstwerke und dem Ringen nach den richtigen Begriffen stieg immer wieder ein Begriff in mir auf; der glaube ich das künstlerische Schaffen von Fritz Bleichert annähernd gut beschreibt - der Begriff der Naivität. Oftmals wird dieser Begriff in einem negativen Zusammenhang verwendet. In diesem Kontext möchte ich ihn aber ausschließlich in seiner positiven Bedeutung nämlich der Ursprünglichkeit, der Rückbesinnung auf Einfachheit, Klarheit und Reinheit verwenden. Gepaart mit einer positiven Grundstimmung einer Harmonie und Freude in seinen Werken, die durch ausgeprägte und farbenfrohe Charaktere untermalt wird, schwingt sich dieses Gefühl langsam aber unaufhaltsam und eindringlich beim Betrachter ein.

Wahre Künstler entwickeln irgendwann den Drang sich auf das Ursprüngliche zurückzubesinnen. Mit wenigen Pinselstrichen eine Prägnanz und Eindeutigkeit zu schaffen. So erinnert die Kunst und die künstlerische Entwicklung von Fritz Bleichert stark an Pablo Picasso, der trotz malerischer Perfektion sich immer wieder der Herausforderung der naiven Malerei gestellt hat. Das meines Erachtens so interessante und anziehende an den Kunstwerken von Fritz Bleichert ist aber letzendlich die ebenso ausgeprägte Vollendung und Beherrschung dieser Stilrichtung und innere Ausgeglichenheit, die man erlangen muß um derartige Reinheit und Ausdruckstiefe ausbilden zu können und vermittelbar zu machen.

Einhergehend mit der Naivität wirken die eingestellten Kunstwerke auf eine ganz besondere Art und Weise. Es wirkt Ihre Ursprünglichkeit - lenken Sie nicht mit Schnörkeleien oder Ähnlichem ab vom Geschehen oder einer Szene. Man kann sich Voll und Ganz auf dessen Wirkung einlassen - ohne das dabei ein Widerstand zwischen Betrachter und Kunstwerk entsteht - die positive Stimmung kann so voll zur Wirkung kommen. Bei mir ganz persönlich erzeugt sie das Gefühl der Ausgeglichenheit. Eine innere Ruhe entwickelt sich - umso stärker ist diese - je länger man die Werke betrachtet.

Wir laden Sie ein die Kunstwerke des Künstlers in seiner Kunstgalerie zu bestaunen.

 

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Der Künstler Fritz Bleichert

Kunstwettbewerb Künstler des Monats

Verfasst von Ivo Haarmann am Mittwoch, 25 Januar 2012. Veröffentlicht in Künstler des Monats, Kunst-Wettbewerbe

Nehmen Sie Teil am WebKunstGalerie Kunstwettbewerb

Jeden Monat veranstalten wir einen Kunstwettbewerb und suchen wir den Künstler des Monats mit der schönsten Online-Kunstgalerie (WebKunstGalerie). Mit in die Bewertung fliessen unter anderem der Gesamteindruck der Kunstwerke, das Künstlerprofil und die auf unserer Plattform erstellte Online-Kunstgalerie des Künstlers.

Dieser Kunstwettbewerb findet jeden Monat statt (beginnend ab Mai 2011).

Und so geht es:

  1. Erstellen Sie Ihr persönliches Künstlerprofil auf dieser Plattform
  2. Erstellen Sie Ihre eine eigene Online-KunstGalerie Ihrer Kunstwerke auf dieser Plattform

Bedingungen Kunstwettbewerb:

  1. Der Kunstwettbewerb findet monatlich statt
  2. Anmeldeschluß ist jeweils der letzte Tag eines Monats
  3. Monats-Gewinner nehmen automatisch an der Wahl Künstler des Jahres teil!
  4. Gewinner werden von uns benachrichtigt.

Bewertungs-Kriterien:
Zur Bewertung eines Künstlers ziehen wir zwei Kriterien heran:

  1. Unsere eigene ganz persönliche Wahrnehmung des Künstlers und seiner Kunstwerke
  2. Anzahl und Gründe der Empfehlungen, die wir über das Empfehlungsformular erhalten.

Künstler und deren Online-KunstGalerien können von anderen Mitgliedern für den Kunstwettbewerb nominiert werden (-> zum Vorschlags-Formular). Dies erhöht die Chance auf eine Auszeichnung - da wir der Meinung sind, daß wenn andere Mitglieder eine Kunstgalerie empfehlen diese Meinung auch in die Preisverleihung mit einfliessen sollte.

Auszeichnung:
Der Gewinner erhält kostenlos eine unbegrenzt gültige Premium-Mitgliedschaft und über den Gewinner wird ein Artikel von uns erstellt und auf unserer Plattform publiziert.

Künstler des Monats
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